Sylvie + Rafael van der Vaart

Jetzt geht's ums Ganze

Sylvie van der Vaart ist zurück im Rampenlicht. Doch sie steckt in einer bösen Zwickmühle - hineingedrängt von Ehemann Rafael. Die Moderatorin soll sich entscheiden: für Familienglück oder TV-Karriere

Sylvie van der Vaart

Sylvie van der Vaart

Sie vermisst die Fernsehwelt, das sieht man ihr an. Als Sylvie van der Vaart den Werbetrailer für "Let’s Dance" abdreht, wirkt sie ganz bei sich. Strahlend steht sie da im RTL-Studio im Kölner Stadtteil Ossendorf vor der Kamera. Tanzt, singt mit vollem Einsatz zur Melodie von "I Will Dance", dem Titelsong der neuen Staffel. It's Showtime! Ganz klar, hier gehört Sylvie hin. Auf den Bildschirm. Ans Mikro. Vor ihr Publikum.

"Mein Talent ist das Moderieren. Ich bin eine Allround-Entertainerin. Und ich möchte auch nie etwas anderes machen" - so beschrieb sich die quirlige Holländerin mal in einem Interview. Dafür hat sie hart gearbeitet. Hat zwei Jahre lang immer wieder das Familienleben gegen das Fernsehstudio getauscht, auf dem Nachttisch im Hotel immer eine gerahmte Fotografie von ihrem Sohn Damian. Hat während ihrer Krebserkrankung die Hitze ertragen, die sich durch die Scheinwerfer unter ihrer Perücke bildete. Hat die Sprüche von Dieter Bohlen beim "Supertalent" weggelächelt. Sie hat viel erreicht.

Beste Freundin: Sabia Boulahrouz weicht Sylvie seit der Trennung von Rafael nicht von der Seite. Auf der Premiere von "Heute bin ich blond" gab sie ihr Halt.

Beste Freundin: Sabia Boulahrouz weicht Sylvie seit der Trennung von Rafael nicht von der Seite. Auf der Premiere von "Heute bin ich blond" gab sie ihr Halt.

Doch jetzt sieht sich Sylvie van der Vaart vor die Entscheidung gestellt, ihre Karriere, die sie sich so zielstrebig aufgebaut hat, hintanzustellen. Der Grund ist die Zwickmühle, in die sie Noch-Ehemann Rafael van der Vaart gebracht hat. Denn um ihre Beziehung zu retten, muss Sylvie womöglich das aufgeben, was ihr genauso wichtig ist wie ihr Liebesglück: ihr Leben als Fernsehstar.

Wie ungern der holländische Nationalspieler die Entwicklung seiner Frau vom hübschen Meisje zur beliebtesten Moderatorin Deutschlands zugesehen haben muss, wird nach der Trennung des einstigen Traumpaars im Januar deutlich. Zuvor hatte der Fußballstar immer beteuert, wie stolz er auf seine Sylvie ist. Doch als die beiden kurz nach seinem Auszug aus dem gemeinsamen Penthouse in Eppendorf beraten, wie es nun weitergehen soll, ist Rafaels Ansage klar: Sollte Sylvie sich wieder mit ihm versöhnen wollen, müsse sie rote Teppiche meiden.

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"Rafael hat genug von Sylvies Showbiz-Rummel, der im Laufe der Jahre immer mehr wurde", erfährt "Gala" von einem engen Freund der van der Vaarts, der anonym bleiben will. "Er sagt zu ihr: Sylvie, ich habe im Fußball 30 bis 40 Menschen, die ich gut kenne, die mir helfen, wenn ich Probleme habe. Wie viele Freunde hast du im Showbiz? Vielleicht einen? Zwei?" Für einen gemeinsamen Neuanfang, heißt es, verlangt er von Sylvie: Raus aus der Öffentlichkeit und rein in die gute Stube in Hamburg-Eppendorf! Familie statt Fangemeinde. Low Profile statt High Heels. Eine harte Forderung. Denn das Posieren auf dem roten Teppich ist Teil von Sylvies Job, wie bei Rafael jeder Sponsorentermin mit dem HSV. Klappern gehört nun mal zum Geschäft. Und die aktuellen Verpflichtungen wie "Let's Dance" war sie schon vor der Ehekrise eingegangen. Das kann man nicht einfach schnell herunterfahren.

Vorzeigepapa: Rafael van der Vaart, 30, spielt mit Sohn Damian, 6, Fußball vor seinem Haus in Winterhude. Das Bild ließ Rafael von einem Fotografen schießen, den er seit vielen Jahren kennt. Der Fußballstar möchte zeigen, dass er trotz der Ehe-Auszeit seine Vaterrolle ernst nimmt und sich liebevoll um den Jungen kümmert.

Vorzeigepapa: Rafael van der Vaart, 30, spielt mit Sohn Damian, 6, Fußball vor seinem Haus in Winterhude. Das Bild ließ Rafael von einem Fotografen schießen, den er seit vielen Jahren kennt. Der Fußballstar möchte zeigen, dass er trotz der Ehe-Auszeit seine Vaterrolle ernst nimmt und sich liebevoll um den Jungen kümmert.

Dennoch hat sich Sylvie die vergangenen zwei Monate zurückgehalten. Hat nur wenige Auftritte wie den "Gala Spa Award" oder die Premiere von "Heute bin ich blond" absolviert, einem Film über ein an Krebs erkranktes Mädchen. Dafür saß sie bei Heimspielen in der HSV-Loge der van der Vaarts, drückte dem Ehemann die Daumen, verbrachte die Wochenenden mit der Familie. Wie schwer das jemandem wie ihr fällt, deren Währung die Aufmerksamkeit ist, war zu spüren. Die Eppendorfer Landstraße wurde zu Sylvie van der Vaarts Laufsteg, auf dem sie topgestylt den Paparazzi entgegenlief. Immer dabei: Sabia Boulahrouz. Sie ist Sylvies Vertraute. Sie nimmt sie überall mit hin: zum Shooting für das Unterwäschelabel Hunkemöller nach Mexiko und auch zum Trailerdreh von "Let's Dance" nach Köln. Und noch etwas macht Sabia zu einer wichtigen Bezugsperson: Sie ist auch mit Rafael gut befreundet und so etwas wie das Verbindungsstück zwischen den getrennten Liebenden. Angeblich, so erfuhr "Gala", soll Sylvie sogar überlegen, sie zu einer Art Managerin zu machen.

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Doch während sie mit Sabia alle Geheimnisse teilt, gibt sich die sonst so offene Holländerin nach außen zugeknöpft. Hinter den Kulissen heißt es, dass Sylvie - sie wird übrigens von demselben Anwalt wie Rafael beraten - "Redeverbot" bekommen habe. Ihre Äußerungen in der Öffentlichkeit gehen über ein "Rafael und ich haben ein gutes Verhältnis" nicht mehr hinaus. Erstaunlich: Dafür redet auf einmal Rafael! Nach einem Zeitungsinterview sprach er vor wenigen Tagen ausführlich mit dem holländischen Fernsehsender RTL7. Das Fazit aus beiden Gesprächen kann man so zusammenfassen: Sylvie und er seien gut miteinander, man sehe sich regelmäßig, sei aber nicht zusammen. Er leide. Sie leide. Und: Es sei im Moment schwer zu sagen, was die Zukunft bringen werde.

Den kompletten Artikel finden Sie in der aktuellen Gala. Sie ist ab Donnerstag, 4. April, am Kiosk erhältlich.

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