Suri Cruise Kleiner Satansbraten

Suri Cruise entwickelt sich zu einer Tyrannin - ihre Eltern sind daran nicht ganz unschuldig

Am Anfang ist noch alles friedlich.

Einzug der Hollywood-Stars in die Arena von Miami: Katie Holmes wird flankiert von Connor Cruise, dem Adoptivsohn ihres Mannes Tom. Der geht voran, trägt seinen größten Schatz, in eine flauschige Decke gehüllt, auf dem Arm. Suri blinzelt in die Sonne, lacht über die Grimassen, die Cameron Diaz schneidet. Auch Cam ist ganz hingerissen von dem bezaubernden Mädchen. Alle Augen auf Suri - die Kleine ist gut drauf. Noch.

Als der Tross im VIP-Bereich des "Sun Life"-Stadions angekommen ist, ändert sich die Lage jedoch schlagartig. Plötzlich drehen sich die Gespräche der Erwachsenen um den Super Bowl, das bevorstehende Football-Finale. Das gefällt Suri gar nicht. Und so zeigt sie, was noch in ihr steckt: ein Quälgeist. Zuerst ist nur ein leises Quengeln zu hören, aber schon wenig später steigert es sich zu einem durchdringenden Heulen. Die Taktik geht auf. Aufregung macht sich im Cruise-Lager breit: Eine der Assistentinnen wird losgeschickt, um Cupcakes zu besorgen, eine andere bückte sich nach der Decke, die Suri in eine Ecke gepfeffert hatte. Mit den gewünschten Küchlein in der Hand und angesichts der wiedergewonnenen Aufmerksamkeit ihrer Entourage lächelte die kleine Drama-Queen prompt wieder, als wäre nichts geschehen.

Nicht nur in Ausnahmesituationen wie dem Besuch einer aufregenden Sportveranstaltung hat der Umgang mit Suri seine Tücken. Vor allem Katie Holmes stehe den Zickenattacken ihrer Tochter hilflos gegenüber, sagte ein Freund der Familie zu Gala. Und die Angriffe werden immer häufiger und heftiger. Manchmal bockt Suri durchaus altersgerecht, wenn sie zum Beispiel statt der gewünschten drei Kugeln Eis nur eine bekommen soll. Doch sie wirft sich auch schreiend auf den Boden, wenn ihr beim Shoppen ein Paar Mini-High-Heels oder - wie kürzlich geschehen - ein Kinder-Nerzmantel verwehrt wird.

Warum ihre Mutter in solchen Situationen kein Machtwort spricht? Katie Holmes, von Natur aus eher zurückhaltend, wolle in der Öffentlichkeit nicht noch mehr Aufsehen erregen, erklärt der Freund der Familie. Deshalb lasse sie Suri vieles durchgehen, obwohl ihr das Verhalten missfalle. Tom Cruise, so der Vertraute weiter, sei bei der Erziehung keine große Hilfe. Er lege vor allem Wert darauf, dass seine kleine Prinzessin hübsch anzusehen sei. Sie soll adrette Kleider statt praktischer Spielhosen tragen, auch um auf Familienfotos eine niedliche Staffage abzugeben. Dass Suri Hausangestellten Befehle erteilt und bei Shopping-Touren die Verkäufer triezt, stört ihn offenbar nicht.

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