Steven Tyler
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Steven Tyler Für die Füße in die Reha

"Aerosmith"-Sänger Steven Tyler sagt, sein Aufenthalt in einer Sucht-Klinik hätte nichts mit übermäßigem Alkohol- oder Drogenkonsum zu tun gehabt. Schuld waren seine Füße

Bei Kirsten Dunst waren es Depressionen und bei Eva Mendes angeblich eine neue Filmrolle. Nun hat auch Steven Tyler erklärt, er sei gar nicht wegen Drogen oder Alkohol in der Entzugsklinik gewesen. Bei ihm waren es die Füße, die sich nach einer OP erholen mussten.

Laut "People Magazine" sagte Tyler, die Schmerzen der Operation seien enorm gewesen, heftiger, als erwartet. Die Monate der Reha und Physiotherapie seien eine traumatische Erfahrung gewesen. "Ich brauchte einfach eine sichere Umgebung, um mich wieder zu erholen, wo ich mein Handy ausschalten und wieder auf die Beine kommen konnte", so der Altrocker.

Vor einer Woche war bekannt geworden, der 60-jährige Musiker habe sich freiwillig in den Entzug einweisen lassen und ließe sich im kalifornischen Pasadena in der "Las Encinas"-Entzugsklinik behandeln.

Allerdings war von Anfang an sehr fraglich, ob Steven hier Ruhe finden könne. Der Dreh der amerikanischen Reality-Show "Celebrity Rehab" findet in selbigem Etablissement statt. Auch Popsternchen Aaron Carter und die gestürzte Callgirl-Königin Heidi Fleiss planen hier ihren Entzug - vor laufender Kamera.

Eine Drogenabhängigkeit Stevens wäre nicht abwegig gewesen: Schon in den wilden Siebzigern war der Sänger mit seinem Bangkollegen Joe Perry in Rockerkreisen als "Toxic Twins"-Pärchen unterwegs. "Sex, Drugs & Rock 'n Roll" hat er am eigenen Leib erfahren. Auch Liv Tyler wurde in dieser Ära gezeugt. Die Schauspielerin entstammt Tylers Affäre mit dem Stargroupie Bebe Buell.

mlu / rbr