Steven Spielberg
© Getty Steven Spielberg

Steven Spielberg Goldene Zeiten

E.T. reckte seinen langen leuchtenden Finger gen Himmel und sagte: "Nach Hause telefonieren". Diesen wunderbaren Filmmoment bescherte uns Steven Spielberg 1982. Viele weitere folgten. Nun bekommt der Regisseur etwas zurück

Nicht, dass Steven Spielberg noch nie für seine Filme geehrt wurde. Im Laufe seines Lebens heimste er sechs "Golden Globes" ein, darunter für "E.T.", für "Schindlers Liste" und "Der Soldat James Ryan". Zwölf weitere Male war er nominiert. Hinzu kamen zwei Oscars für die Filme "Der Soldat James Ryan" und "Schindlers Liste" als bester Regisseur.

Jetzt soll der US-Regisseur bei der Verleihung der 65. "Golden Globe Awards" am 13. Januar 2008 für sein Lebenswerk ausgezeichnet werden. Für seine "herausragenden Beitrag zur Unterhaltung" werde dem 60-Jährigen der "Cecil B. DeMille"-Ehrenpreis verliehen, gab die "Hollywood Foreign Press Association" (HFPA) bekannt. Den prestigeträchtigen Preis durften bisher unter anderem Harrison Ford, Barbra Streisand, Sean Connery, Anthony Hopkins, Warren Beatty und Robin Williams entgegennehmen.

Für ihr Lebenswerk werden verständlicherweise Schauspieler und Regisseure der älteren Generation geehrt. Doch die kreative Ader des 60-Jährigen Regisseurs ist ungebrochen. Vor kurzem drehte er die vierte Folge von "Indiana Jones". Mit von der Partie ist der ebenso nicht mehr ganz so junge Schauspieler Harrison Ford, der die Abenteuer-Figur zum ersten Mal 1981 spielte. Nach Abschluss der Dreharbeiten wird sich Spielberg seinem Projekt, einen Film über Abraham Lincoln zu drehen, widmen.