Steven Seagal
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Steven Seagal Von Assistentin verklagt

Eine als Assistentin für Steven Seagal eingestellte Frau behauptet, der Schauspieler habe sie mehrfach sexuell belästigt und halte sich Sexsklaven. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft - und das Opfer will Millionen

Schwere Vorwürfe gegen den Actionheld der Neunziger Jahre, Steven Seagal: Eine ehemalige Angestellte namens Kayden Nguyen hat gegen ihn persönlich und als Arbeitgeber Klage eingereicht. Sie beschuldigt Seagal der sexuellen Nötigung, des Menschenhandels, der unrechtmäßigen Kündigung und der falschen Stellenbeschreibung bei Jobausschreibung. Angeblich geht es um mehr als eine Million Dollar, die die Klägerin als Entschädigung für das durch Seagal erlittene Unrecht fordert.

Die Geschichte, wie sie von den Skandalblogs "Tmz.com" und "Radaronline" erzählt wird, spielte sich ab, als Seagal per Anzeige eine persönliche Assistentin suchte. Dabei ging es nicht nur um Arbeit in seinem Team, sondern auch um Auftritte in seiner TV-Reality "Steven Seagal: Lawman". Nguyen, ein 23-jähriges Model, bewarb sich. Sie bekam den Job, stellte aber fest, dass es sich bei ihrem Posten um eine Assistentin der sehr persönlichen Sorte handeln sollte.

Sie sei "behandelt worden wie ein Sexspielzeug", klagt sie. Es ist die Rede von körperlichen Übergriffen, davon dass Seagal ihr unter die Bluse, unter den Rock und zu anderer Gelegenheit in die Hose gegriffen habe. In seinem Haushalt in New Orleans, wo sie habe wohnen müssen, sollen auch zwei russische Mädchen gelebt haben, die Seagal 24 Stunden/Tag für sexuelle Dienstleistungen zur Verfügung stehen mussten. Sie selbst habe zuschauen müssen, wie er mit einem Mädchen namens "Sasha" Sex gehabt habe.

Seagals Anwalt Marty Singer reagierte nach Angaben von "Radaronline" darauf mit einer Pressemitteilung, die beinhaltet, die Anschuldigungen seien haltlos und lächerlich, ohne ein Körnchen Wahrheit und nur der Racheversuch einer verärgerten Ex-Angestellten, die gefeuert worden sei.

Nguyen soll nur wenige Tage für Steven Segal gearbeitet und den Haushalt am 28. Februar 2010 verlassen haben.

cfu