Stephen King
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Stephen King "Aber ich bin's doch!"

Stephen King war jetzt in einer alptraumhaften Vision gefangen. Seine ganze Realität wurde grausam in Frage gestellt. Wie gut, dass der Autor mit Horrorszenarien umzugehen weiß

Was ist real, was ist Einbildung? Wie viele Menschen sich tagtäglich diese Frage stellen, will man vielleicht gar nicht unbedingt wissen. Allerdings ist wohl Horror-Autor Stephen King einer von ihnen, weiß die "New York Post". Der 60-Jährige wurde beim Einkaufen von einer alten Dame identifiziert, die ihn gleich darüber in Kenntnis setzte, wie wenig sie seine literarische Kunst schätze. Man wolle schließlich unterhalten werden und sich nicht düsteren Schrecken-Szenarien aussetzen, so die Meinung des Anti-Fans. Sie lese nur erhebende Dinge. Eines ihrer Lieblingsbücher sei beispielsweise "Die Verurteilten".

Stephen war irritiert und gestand der Dame, dass niemand anderes als er selbst für den Roman verantwortlich ist. "Nein, sind sie nicht," erklärte die Frau und ließ sich keines Besseren belehren, sondern den verwirrten Autor damit stehen. Dem stellt sich nun folgendes Problem: "Ich sehe ein, dass der Roman anders ist als meine sonstigen. Oje, ob ich ihn wirklich nicht geschrieben habe??".