Stephen Dürr

OP nach Unfall

Schauspieler Stephen Dürr zog sich bei den Proben zur TV-Show von Stefan Raab bei einem Sturz schwere Verletzungen zu. Zurzeit liegt er auf der Intensivstation eines Berliner Krankenhauses

Stephen Dürr

Stephen Dürr

Schicksalsschläge

Hart getroffen

7. September 2009: Schlimme Zeiten für Reinhard Mey. Der Sohn des Liedermachers liegt seit sechs Monaten im Wachkoma
9. Mai 2014: Erneut muss sich Hugh Jackman wegen einer Hautkrebserkrankung behalndeln lassen. Den ersten verdächtigen Hautfleck entdeckte Jackmans Frau Deborra-Lee Furness Ende 2013, woraufhin Hugh das potentiell gefährliche Gewächs sofort entfernen ließ.
5. Mai 2014: Julia Roberts auf einer Trauerfeier für ihre Halbschwester Nancy Motes. Sie war am 9. Februar an einer Überdosis gestorben. "Es ist einfach Herzeleid", sagte die Schasupielerin später dem Magazin "WSJ".
19. Dezember 2013: Jane Birkin hat den wohl schwersten Gang vor sich. Sie muss ihre Tochter Kate Barry zu Grabe tragen. Die Fotografin starb am 11. Dezember nach einem Sturz aus dem Fenster ihres Pariser Appartements. Sie wurde 46 Jahre alt. Die Todesursache ist nicht vollständig geklärt. Die Polizei schließt Suizid nicht aus.

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Schauspieler Stephen Dürr wollte in diesem Jahr an Stefan Raabs TV-Spektakel "Das TV-Total-Turmspringen" teilnehmen. Doch bei den Proben für das Event, welches am Samstag, den 24. November 2012 ausgestrahlt wird, erlitt der 38-Jährige schwere Verletzungen.

Nach Angaben der "Bild"-Zeitung sei er bei einem Sprung vom Drei-Meter-Brett nicht mit den Händen auf der Wasseroberfläche aufgekommen, sondern stattdessen mit seiner Stirn. Dabei sei sein Kopf unkontrolliert in den Nacken gerissen worden. Nachdem sich Dürr noch aus dem Becken gezogen hätte, soll er über Lähmungen in den Armen geklagt haben.

Den Berichten zufolge alarmierte Sprungtrainer Max Völker sofort einen Notarzt und einen Rettungshubschrauber, der Stephen Dürr auf die Intensivstation eines Krankenhauses brachte. Dort soll der "Alles, was zählt"-Darsteller weitere Lähmungserscheinungen gezeigt haben, worauf er zeitweise in ein künstliches Koma versetzt worden sein soll.

Mittlerweile sei der Schauspieler jedoch wieder ansprechbar: "Mein erster Gedanke war: Bitte, lieber Gott, lass mich nicht gelähmt bleiben! Lass mich nicht im Rollstuhl enden! Dann wurde mir schwarz vor Augen", wird Stephen Dürr von "Bild" zitiert. Er solle noch in der Klinik bleiben, da die Untersuchungen am Rückenmark weiter andauern würden, sagte er weiter. "Ich hoffe, dass ich wieder richtig hergestellt werde. Das werden die nächsten Tage zeigen", so Dürr.

Gegenüber "bunte.de" äußerte sich unterdessen Dürrs Manager Frank Laemmermann: "Stephen geht es den Umständen entsprechend. Er ist ansprechbar, ich habe gestern mit ihm telefoniert." Der Verdacht auf irreparable Schäden am Rückenmark habe sich nicht bestätigt, erklärte Laemmermann. Somit stehe fest, dass Dürr nicht gelähmt bleiben wird. Er müsse sich allerdings noch weiteren medizinischen Tests unterziehen, so der Manager.

Wie und ob die Sendung ausgestrahlt werden wird, stehe laut "Spiegel Online" noch nicht fest. Im Laufe des Tages wolle sich ein Sprecher des Senders "Pro Sieben" zu den Vorfällen äußern.

sbu

UPDATE vom 23. November: Laut "Bild.de" ist Stephen Dürr doch schwerer verletzt, als gedacht. Er muss sich einer aufwändigen Rücken-Operation unterziehen, teilte sein Management am Freitag (23. November), einen Tag vor der Ausstrahlung des "TV Total Turmspringens", mit.

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