Stars im Web

Ins Netz gegangen

Das Web 2.0 bietet auch vielen Prominenten die Möglichkeit, sich im Netz weltweit zu präsentieren - neuestes Beispiel: David Hasselhoff und seine Hoff-Plaudercommunity

David Hasselhoff

Plauderecke für Fans: "Hoffspce"

Plauderecke für Fans: "Hoffspace"

Die Welt hat schon seit einiger Zeit nichts mehr von gehört - man mag sich darüber streiten, ob dies gut oder schlecht ist. Nichtsdestotrotz hat sich der ehemalige TV-Star nun eingereiht in die Riege jener Prominenter, die im Netz eine eigene Community besitzen. Auf "Hoffspace können sich Fans aus der ganzen Welt austauschen, erklärt der "Hoff" die Beweggründe für den Aufbau der Plauderecke. "Die Welt wäre ein besserer Platz", so der 56-jährige, "wenn die Leute mehr miteinander reden würden." Praktischerweise und gewiss nicht uneigennützig bietet die Seite auch zahlreiche ""-Fan-Artikel an. Angeblich hat die Seite bereits mehr als 12.000 Mitglieder, die sich ihr eigenes Profil erstellen und zu jedem Thema einen eigenen Blog starten können. Seine alte Repräsentanz bei "MySpace" hat der frühere "Baywatch"-Akteur hingegen eingemottet.

MySpace

Nicht so andere Prominente, die weiterhin dort tummeln. "MySpace" bietet gerade jungen Musikern eine ideale Plattform, um auf schnelle Art und Weise einem breiten Publikum bekannt zu werden - ohne großen finanziellen Aufwand.

Ein Beispiel für einen gelungenen und bescheidenen Auftritt zeigt die Seite von , auf welcher er selbstgedrehte Videos präsentiert. Dort wirbt er lieber für klimafreundliche Elektro-Autos als für neue Filme.

, DJane und Partnerin von , nutzt ihre "MySpace"-Seite, um per Blog regelmäßig ihre Meinung kund zu tun - so bleiben Fans der beiden Mädels auf dem Laufenden. Auch Musikerin hat hier schon so manch einen Kommentar abgegeben, wirbt aber in erster Linie für ihre Songs. Die Unterplattform "celebrity.myspace.com" hat sich nun folgerichtig ganz den Stars und Sternchen verschrieben und versucht sicherzustellen, dass hier auch wirklich nur die "echten" Promis bloggen. Denn selbst wenn sich immer mehr echte Stars im Netz tummeln - die Anzahl von Fake-Profilen, die von Fans oder auch Gegnern betrieben werden, hat den größeren Anteil an der Masse von vermeintlichen Celebrity-Auftritten in Social Networks.

Ebay

"Ebay" bietet seit Beginn seiner Existenz eine große Plattform für alles an, was mit Stars zu hat. So konnte man bereits vermeintlich echte Haarsträhnen nach dem Friseurbesuch von oder angeknabberte Essensreste von aus dem Restaurant ersteigern. Diese skurrilen Andenken erzielten mitunter horrende Summen.

Doch auch die Stars selbst nutzen das Portal, vor allem für den guten Zweck. bot schon zum wiederholten Male - und dieses Mal passenderweise zum Start des zweiten Kinofilms - alte "Akte X"-Erinnerungsstücke an. Den Erlös spendete sie karitativen Einrichtungen. "Sex and the City"-Star Kristin Davis bot gar sich selbst an: Zur Premiere des Kinofilm in New York konnte man ein "Meet + Greet" ersteigern, Limousinen-Service inklusive. hat ebenfalls getragene Kleider zur Versteigerung gestellt. Im Nachhinein ergänzte sie pflichtschuldigst, dass "ein Teil" der Erlöse wohltätigen Zwecken gespendet würde. Ob da ihr philanthropischer Vater interveniert hat?

hat Ebay indes von der anderen Seite für sich entdeckt. Eigenen Aussagen zufolge hat sie bereits Taschen, Schuhe und auch einen Spielautomaten erstanden.

YouTube

Eine Sonderstellung hat sicher auch "Youtube" inne. Die Nutzer schicken hier selbstgedrehte Videos in das weltweite Netz und manch einer von ihnen erlangte gar selbst Promi-Status. Talk-Königin lud bereits "Youtube"-Blogger ein, die durch ihre Selbstinszenierung Aufmerksamkeit erregt hatten. Eine Zusammenfassung dieser Show publizierte selbst bei Youtube.

Eine eigene Fernsehshow hat sich auf diese Weise zum Beispiel der dramabegabte Blogger Chris Crocker mit seinen "Lasst in Ruhe"-Auftritten gemacht.

Veränderte und neuinszenierte Musikvideos von führten gar dazu, dass sich die Diva selbst in einer "Youtube"-Botschaft an ihre Fans wendete und sich für die viele Arbeit bedankte, die diese sich gemacht hatten.

Die allseits unverstandene nutzt das Internet auf eine ganz eigene Art. Als sie jüngst vor den Paparazzi flüchtete, hielt sie sich ein selbstgebasteltes Schild vor das Antlitz, auf dem die Internetadresse "youcare.com" zu lesen war. Die Seite kritisiert die Berichterstattung britischer Medien und räumt auch der vermeintlich unfairen Berichterstattung über die ehemalige Mrs. McCartney großen Raum ein. Es kann gar eine Petition unterstützt werden, nach welcher die Presse stärker reguliert werden müsse.

So treiben die Weiten des Webs auch weiterhin auch seltsame Blüten in Vermarktung und Selbstvermarktung der Stars und jener, die es vielleicht mal waren oder erst noch werden wollen.

Madonnas Botschaft bei "Youtube"

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