Sabine Postel

Anstrengender "Tatort"-Dreh

Der "Tatort" beeindruckte gestern Abend mit Brisanz und Spannung. Für Hauptdarstellerin Sabine Postel waren auch die Dreharbeiten nervenaufreibend

Sabine Postel

, 59, gruselt es immer noch, wenn sie an die Dreharbeiten zu dem "" "Brüder" zurückdenkt, der gestern Abend ausgestrahlt wurde.

Der Krimi dreht sich um die fiesen Machenschaften eines arabisch-stämmigen Familien-Clans in , der die Unterwelt in der norddeutschen Stadt fest in der Hand hält und sowohl Bürger als auch die Justiz einschüchtert.

In einer Szene wird Postel, alias Kommissarin , von einem Zeugen angespuckt. Natürlich musste sich die Schauspielerin nicht wirklich dieser Situation aussetzen, wie sie im Interview mit dem Kölner "Express" beschrieb: "Der junge Schauspieler bekam immer frisches Mineralwasser und bei der Großaufnahme spuckte er nicht in mein Gesicht, sondern in eine Glasscheibe vor der Kamera."

Dennoch gingen ihr die an die Nieren: "Wenn ich den Film jetzt sehe, stellen sich mir auch nachträglich noch die Nackenhaare auf", gab die Kölnerin zu.

Seit 1997 ermittelt Sabine Postel mittlerweile in Bremen. An ihrer Seite: , 45, der seit 13 Jahren Kommissar Nils Stedefreund verkörpert. Der Düsseldorfer sprach vor Kurzem mit "bunte.de" über den Bremer Ableger der Krimireihe: "Das ist ein sehr kleiner 'Tatort', da steppt drumherum der Bär. Es gibt , , . Von allen Seiten wird gedrückt, man muss sich was einfallen lassen. Die Bremer haben sich ja der großen Weltpolitik verschrieben - das läuft mal gut, mal nicht. Jeder muss einfach gucken, aber: Konkurrenz belebt das Geschäft."

Mit ihrem gestrigen Fall zeigten Sabine Postel und Oliver Mommsen einmal mehr: klein, aber oho! Der Film "Brüder" überzeugte Kritiker und Zuschauer gleichermaßen: Laut "quotenmeter.de" knackte der "Tatort" zum ersten Mal in diesem Jahr die zehn-Millionen-Zuschauermarke.

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