Hans Zimmer

Keine Lust mehr auf Superhelden-Movies

Komponist Hans Zimmer ist ein erfolgreicher Deutscher in Hollywood. Superheldenfilme wie "Batman v Superman" müssen nun ohne ihn auskommen.

Zehn Mal ist der gebürtige Frankfurter Hans , 58, für den Oscar nominiert worden, einmal, für "Der König der Löwen", hat er ihn gewonnen - ein Soundtrack aus der Feder des Komponisten adelt mittlerweile jeden Hollywood-Streifen. Genau auf diesen kleinen Bonus müssen Superhelden-Streifen künftig aber verzichten. Denn hat nach seiner Arbeit für " v Superman" keine Lust mehr auf das Genre, wie er jetzt der BBC in einem Interview verraten hat.

"Ach, ich kann es ja auch sagen: Ich habe mich offiziell vom Superhelden-Geschäft zur Ruhe gesetzt", sagte . Bereits bei den Arbeiten an "Batman v Superman" sei es sehr schwer gewesen, eine "neue Sprache" zu finden. Also habe er die Hilfe eines Freundes in Anspruch genommen. "Ich habe das zusammen mit Tom Holkenborg gestemmt, der gerade die "Mad Max"-Filme gemacht hat, wir sind schon ewig Freunde. Es war sehr wichtig, da noch eine andere Stimme drin zu haben."

Dass das Genre für sich als ausgereizt ansieht, hat auch mit seiner großen "Superhelden-Erfahrung" zu tun: Unter anderem für "Batman Begins", "The Dark Knight", "The Dark Knight Rises", "Man of Steel" und "The Amazing Spider-Man 2" hatte er die Musik geschrieben. "Für Sie mag die "Dark Knight"-Trilogie drei Filme bedeuten. Für mich waren das elf Jahre meines Lebens", erklärte der Komponist in dem Gespräch.

Star-News der Woche