Friedrich Mücke

Im echten Leben ängstlich

Schauspieler Friedrich Mücke markierte gestern im 'Tatort' den starken Mann - privat sieht das ganz anders aus

Friedrich Mücke

(32) hat mit seiner Rolle als Macho-Kommissar aus dem Erfurter 'Tatort' nicht viel gemein.

Der Filmstar ('Friendship') war gestern zum ersten Mal als Ermittler der legendären Krimiserie zu sehen, mit ihm bildeten seine Mitstreiter (31, '13 Semester') und (29, 'Schlussmacher') das neue Team in Erfurt - generell das jüngste 'Tatort'-Ermittlerduo, das es je gab. Mücke spielt den Hauptkommissar , gutaussehend, mit Schlag bei Frauen, dabei arrogant und selbstbewusst - aus dem Osten Deutschlands. Selbst Schießereien oder wilde Verfolgungsjagden lassen den Polizisten kalt - etwas, was Mücke nicht passieren würde: "Ich bin in vielen Sachen sehr, sehr ängstlich, auch bei meiner Tochter", gestand er im Interview mit dem 'Express'.

Sein neues Alter Ego kümmert sich alleine um seine Tochter, die Mutter des Mädchens lebt mit einem anderen Mann in Übersee, schickt dem Kind märchenhafte Briefe, die der Papa abends im Bett vorliest. Im echten Leben erzieht Mücke seine Zweijährige mit seiner Lebensgefährtin, der Theater-Schauspielerin Barbara Romaner (35, 'Faust'), mit der er seit sieben Jahren zusammen ist. Er liebt sein Familienleben: "Ich war 2011 in Elternzeit, das war ganz toll. Der Familie ganz nah zu sein, ist einfach superschön. Ich bin ein verantwortungsvoller Papa."

Die Kritiken für das 'Tatort'-Debüt aus Erfurt fallen derweil gemischt aus: Die Leistung der Schauspieler wird einhellig gelobt, die Handlung als eher uninspiriert abgetan. Tatsächlich wirkt es arg naheliegend, dass sich das jüngste 'Tatort'-Trio ausgerechnet an einer Uni wiederfindet und auch die Themen Serienfrauenmörder, Studentinnen, die sich ihren Lebensstil mit Escort-Diensten finanzieren und eine schüchterne Mitbewohnerin, die nach dem Motto 'Stille Wasser sind tief' schließlich als Mörderin enttarnt wird, hat man schon häufiger gesehen. Mal sehen, ob Friedrich Mücke und seine Kollegen beim nächsten Erfurt-'Tatort' (schon in Arbeit) mit einem dankbareren Drehbuch beglückt werden

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