Stefanie Giesinger (l.) + Franziska Knuppe unterstützen die Antibrustkrebs-Kampagne auf Facebook
© [M] ddp images Stefanie Giesinger (l.) + Franziska Knuppe unterstützen die Antibrustkrebs-Kampagne auf Facebook

facebook Stars teilen nackte Brüste für guten Zweck

Facebook toleriert an sich keine nackten Brüste. Doch für den guten Zweck haben deutsche Stars nun solche im sozialen Netzwerk geteilt.

Zum heutigen Weltfrauentag haben sich viele deutsche Stars zusammengetan, um auf eine Antibrustkrebs-Kampagne aufmerksam zu machen. Um möglichst viele Menschen damit zu erreichen, teilten unter anderem Model Franziska Knuppe, 41, "GNTM"-Siegerin Stefanie Giesinger, 19, Fußball-Nationalspielerin Dzenifer Marozsan, 23, Cascada-Sängerin Nathalie Horler (34, "Blink") oder auch Johannes Strate, 35, von Revolverheld die Kampagne via Facebook. Das Pikante daran: Auf den Bildern zur Kampagne sind Frauen mit nackter Brust zu sehen.

Wer die Richtlinien von Facebook kennt, der weiß: Das soziale Netzwerk hat große Probleme mit zu viel nackter Haut. Inhalte dieser Art werden nicht selten sehr schnell wieder gelöscht. Deshalb schrieben die Promis beim Teilen der Antibrustkrebs-Kampagne meist dazu: "Dieser Post wird wahrscheinlich bald zensiert! Lasst ihn uns tausendfach teilen, damit Brustkrebs-Früherkennung zum Thema des heutigen Weltfrauentages wird."

Die Aktion "Check it before it's removed" soll junge Frauen ab 20 dazu sensibilisieren ihre Brüste regelmäßig selbst abzutasten. Das schütze zwar nicht vor Brustkrebs, aber schärfe das eigene Körperempfinden. Auf diese Weise könnten Veränderungen an der Brust schneller wahrgenommen werden. Auf der Website der für die Kampagne verantwortlichen Organisation Pink Ribbon gibt es auch die Bilder zur Kampagne, die neben den Promis natürlich auch jeder andere Facebook-User über seinen Account teilen darf. Zusätzlich ist dort auch noch ein Counter zu finden, der angibt, wie viele Facebook-Posts aufgrund der nackten Brust bereits gelöscht wurden.

Bisher steht dieser Counter noch auf Null. Bleibt zu hoffen, dass es so bleibt. Schließlich hat Facebook erklärt, in Deutschland seinen Fokus verstärkt auf das Löschen von Hass und Hetze in Kommentaren und Posts richten zu wollen.