Alex Diehl sang "Nur ein Lied" beim deutschen ESC-Vorentscheid
© NDR/Willi Weber Alex Diehl sang "Nur ein Lied" beim deutschen ESC-Vorentscheid

ESC-Vorentscheid 2016 Alex Diehl "überglücklich" über Platz zwei

Von Enttäuschung ist bei Alex Diehl am Tag nach dem ESC-Vorentscheid nichts zu spüren. Der Zweitplatzierte ist überglücklich und dankbar!

Alex Diehl, 28, hat beim deutschen Vorentscheid für den Eurovision Song Contest mit seinem Lied "Nur ein Lied" Platz zwei belegt. Doch von Enttäuschung ist bei dem sympathischen Oberbayern am Tag nach der Show nichts zu spüren. "Ich bin überglücklich! Ich hätte das nach den Proben nicht gedacht, dass mein Song so weit kommt", schwärmt er im Gespräch mit der Nachrichtenagentur spot on news. "Es war alles laut und sehr poppig, da war ich mir sicher, wir gehen ganz hinten raus. Da ich ohnehin wegen der Botschaft des Songs am Start war, war das auch okay! Als dann die Kamera zu mir kam und Barbara Schöneberger meinen Namen sagte zum Finale... unfassbar. Ich musste weinen", so Diehl weiter.

"Der Zuspruch ist unglaublich"

Es sei für ihn ein unglaublich tolles Gefühl, dass so viele Menschen da draußen für ein friedliches Zusammenleben und Hoffnung stehen. Den Abend selbst und die Show hat Diehl wie im Film erlebt: "Unfassbarer Nervenkrimi!" Er sei unglaublich nervös gewesen - kein Wunder, über vier Millionen Menschen saßen vor den Bildschirmen. Die Aftershow-Party fiel dennoch kurz aus. Nur ein kurzer Absacker im Hotel.

Diehl könne es immer noch nicht glauben, was da passiert ist. "Es war einfach unfassbar, dass so viele Menschen angerufen haben. Meine Social-Media-Accounts sind explodiert. Der Zuspruch ist unglaublich", freut sich der Sänger. Siegerin Jamie-Lee Kriewitz (17, "Ghost") wünscht der 28-Jährige "ganz viel Spaß in Stockholm". Sie sei eine nette junge Sängerin und sehr herzlich.

"Könnte klappen"

Bei der Gretchen-Frage, wie weit die 17-Jährige beim ESC im Mai in Stockholm kommen wird, hielt er sich eher bedeckt, da er nicht wirklich ein Gefühl dafür habe. Sein Re­sü­mee: "Der Song ist absolut zeitgemäßer Mainstream-Pop mit Liebesschmerz-Hintergrund und schrillem Outfit. Könnte klappen! Ich wünsche ihr viel Glück und dass sie alles so machen kann, wie sie das möchte."