Dschungelcamp 2017

"Sarah-Joelle würde ihre Oma verkaufen"

Das "Dschungelcamp" startet in die elfte Staffel. Auf welche Promis sich Ex-Kandidat Jürgen Milski besonders freut, verrät er im Interview

Jürgen Milski war 2016 im "Dschungelcamp" zu sehen + belegte den 5. Platz

Jürgen Milski war 2016 im "Dschungelcamp" zu sehen + belegte den 5. Platz

Er belegte im "Dschungelcamp 2016" zwar nur den fünften Platz, doch Jürgen Milski, 53, war einer der größten Sympathieträger der vergangenen Staffel. Wie er heute über sein Abenteuer in Australien denkt und was er von den Kandidaten der neuen Staffel hält, erklärt er im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news.

Ein Jahr ist Ihr Dschungel-Abenteuer mittlerweile her, was hat sich seitdem bei Ihnen getan?

Jürgen Milski: Ich habe im Unterschied zu vielen anderen ja nicht daran teilgenommen, weil ich mir irgendetwas erwartet habe oder weil ich in Geldnöten war. Ich hatte einfach Bock darauf. Es war ein Riesenabenteuer und ich will diese Zeit nicht missen. Aber klar, gibt dir das Camp beruflich noch einmal einen großen Schub. Du bekommst Einladungen für viele Fernsehsendungen und der Fokus liegt wieder mehr auf dir, aber das war mir eigentlich egal.

Im Gegensatz zu vielen anderen "Dschungelcamp"-Kandidaten...

Milski: Ja, Gott sei Dank! Aber dass viele aus finanziellen Gründen da reingehen, finde ich nicht verwerflich. Für das, was ich da verdient habe, hätte ich früher drei Jahre bei Ford arbeiten müssen.

Haben Sie noch Kontakt zu Ihren ehemaligen Mitstreitern?

Milski: Ja zu einigen, zu Helena Fürst natürlich nicht (lacht). Ich habe zu Thorsten einen sehr guten Draht, zu Ricky, zu Jenny Elvers usw. Also zu allen netten Menschen, die mit mir im Camp waren.

Werden Sie die neue Staffel im TV verfolgen?

Milski: Ja logisch, ich bin ja ein ganz großer Fan. Das wird sicher wieder ein Superknaller. Dieses Jahr sind viele Psychopathen dabei, so was wollen wir doch sehen.

Was glauben Sie denn, wer dürfte für den meisten Gesprächsstoff sorgen?

Milski: Schade, dass Nastassja Kinski abgesprungen ist. Sie hätte sicher für einen riesigen Unterhaltungswert gesorgt, weil sie einfach total durchgeknallt ist. Das haben wir ja schon bei "Let's Dance" gesehen. Ich glaube, Sarah Joelle wird sicher interessant. Die würde sogar ihre Großmutter für ein bisschen Publicity verkaufen.

Sie treten regelmäßig am Ballermann auf, ist Ihnen da auch schon mal Mallorca-Jens über den Weg gelaufen?

Milski: Den habe ich noch nie persönlich kennen gelernt. Ich habe nur gehört, dass er vor Kurzem in einem Studio war und meinen größten Hit "Großer Bruder" gecovert hat.

Wie schätzen Sie als großer Fußballfan die Chancen von Thomas Häßler ein?

Milski: Ich finde ihn super. Ich bin mit ihm mehr oder weniger groß geworden. Ich glaube, er hat viel zu erzählen, obwohl er eigentlich ein eher zurückhaltender Mensch ist. Aber gerade durch seine ruhige Art könnte er ziemlich weit kommen.

Und wer macht am Ende das Rennen?

Milski: Das kann man jetzt überhaupt noch nicht abschätzen. Denken Sie doch nur an die Staffel mit Larissa Marolt zurück. Die hat vorher doch kaum jemand gekannt. Sie hat zwar nicht gewonnen, aber den meisten Profit aus dem Camp geschlagen.

Welchen Tipp können Sie den Kandidaten mit auf dem Weg geben?

Milski: Alle, die jemals daran teilgenommen haben, haben zuvor noch nie in solchen Verhältnissen gelebt oder mussten mit solchen Verhältnissen zurechtkommen. Viele haben ja gesagt, dass das wenige Essen am meisten zu schaffen macht. Das habe ich zunächst auch gedacht. Aber der Magen gewöhnt sich unheimlich schnell an wenig Nahrung. Das größte Problem ist einfach die Langeweile. Sie ist sehr zermürbend und dagegen lässt sich auch kein großartiger Tipp geben. Irgendwann wünschst du dir, dass sie dich halbtags in irgendein Arbeitslager stecken, damit du was zu tun hast. Da muss jeder für sich selbst einen Weg finden.

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