Lisa Wohlgemuth kommt keine Tiefkühlkost auf den Tisch
© ddp images Lisa Wohlgemuth kommt keine Tiefkühlkost auf den Tisch

Deutschland sucht den Superstar Die irren Forderungen der Kandidaten

"DSDS"-Kandidatin Lisa Wohlgemuth blieb die große Karriere aus. In Verträgen zu ihren Auftritten finden sich jedoch jede Menge Star-Allüren.

Die Quoten bei "Deutschland sucht den Superstar" kränkeln, und nach den Gewinnern der Pop-Casting-Show kräht meist schon wenige Wochen nach dem Finale kein Hahn mehr. Aneta Sablik, die in der 11. Staffel gewann, musste die meisten ihrer Konzerte absagen - der diesjährige Sieger Severino Seeger (28, "Hero of my Heart") sagte gar seine ganze Tour ab. Beatrice Egli (27, "Mein Herz"), Gewinnerin der zehnten Staffel, kann zwar beachtliche Erfolge als Sängerin und Moderatorin verzeichnet. An die Zweitplatzierte hinter ihr, Lisa Wohlgemuth, erinnert sich jedoch kaum noch jemand. Doch gerade die macht nun von sich reden - aufgrund der Forderungen, die in den Vereinbarungen zu ihren Auftritten zu finden sind.

Der "Spiegel" enthüllte im Rahmen eines Berichtes über den Rechtsstreit zwischen einem Konzertveranstalter und Dieter Bohlen, 61, beziehungsweise dessen Tourmanager Details aus den Verträgen, die rund um die "DSDS"-Livekonzerte geschlossen werden. Darin soll Wohlgemuth eine Liste von Forderungen gestellt haben, darunter eine "gemütlich" gestaltete Garderobe für sechs Personen, in der zehn große Duschhandtücher bereitliegen sollten. Außerdem solle ihr ein Wagen zur Verfügung gestellt werden, "mindestens oberste Mittelklasse" und mit "gepflegtem Fahrpersonal".

Auch in Sachen Catering hat die rothaarige Sängerin offenbar hohe Ansprüche. Plastikbesteck ist laut Vertrag ebenso untragbar wie Brötchen von der Tankstelle. Stattdessen sollen es reichhaltige und frisch zubereitete Gerichte sein. "Wir akzeptieren keine Tiefkühl- oder Fertiggerichte", soll es laut "Spiegel" im Vertrag heißen.