Deutscher Fernsehpreis

Die ersten Nominierten stehen fest

Die ersten Nominierungen für den Deutschen Fernsehpreis 2017 stehen fest. Diese Fernsehfilme, Serien und Schauspieler haben überzeugt.

Wotan Wilke Möhring alias Old Shatterhand (l.) + Nik Xhelilaj alias Winnetou im RTL-Mehrteiler "Winnetou"

Wotan Wilke Möhring alias Old Shatterhand (l.) + Nik Xhelilaj alias Winnetou im RTL-Mehrteiler "Winnetou"

Der Deutsche Fernsehpreis 2017 wird am 2. Februar in Düsseldorf verliehen. Nun stehen die Nominierten in den fiktionalen Kategorien fest. Die zehnköpfige Jury um den Vorsitzenden und "TV Spielfilm"-Chefredakteur Lutz Carstens bescheinigt den TV-Produktionen des Jahres 2016 "große thematische Vielfalt, exzellente Umsetzung und großartige Einzelleistungen". "Das Medium Fernsehen zeigte sich 2016 in Bestform und behauptet sich auch in Zeiten der Second-Screens", heißt es in der Pressemitteilung der Jury.

Etliche Filme konnten in mehreren Kategorien punkten, wie "Terror - Ihr Urteil", "Auf kurze Distanz" oder "Ku'damm 56". Der RTL-Dreiteiler "Winnetou" feiert am ersten Weihnachtsfeiertag (20:15 Uhr) Premiere, findet sich aber bereits auf der Nominiertenliste. Auch die Serien "Tempel" und "Club der roten Bänder" können auf Preise hoffen. Unter den Schauspielerinnen und Schauspielern sind die meisten für zwei Rollen bedacht worden. Hinter Petra Schmidt-Schaller werden gleich drei Filme aufgelistet. Lediglich Jutta Hoffmann und Wotan Wilke Möhring haben in nur einem Film überzeugt.

Die Bekanntgabe der Nominierungen in den Kategorien "Unterhaltung" und "Information" folgt im Januar 2017. Hier die bisherigen Nominierten im Überblick:

Bester Fernsehfilm

"Auf kurze Distanz" (ARD/WDR/Degeto/UFA Fiction), "Duell der Brüder - Die Geschichte von Adidas und Puma" (RTL/Zeitsprung/G5 Fiction), "Familienfest" (ZDF/UFA Fiction), "Terror - Ihr Urteil" (ARD/rbb/Degeto/Moovie/Beta Film), "Das weiße Kaninchen" (ARD/SWR/ffp newmedia)

Bester Mehrteiler

"Der Fall Barschel" (ARD/Degeto/Zeitsprung), "Familie!" (ZDF/Moovie), "Ku'damm 56" (ZDF/UFA Fiction), "Mitten in Deutschland: NSU - Die Täter/Die Opfer/Die Ermittler" (ARD/SWR/BR/WDR/MDR/Degeto/Gabriela Sperl für Wiedemann & Berg/Beta Film)", "Winnetou" (RTL/Rat Pack/Mythos Film/Rialto Film)

Beste Serie

"Club der roten Bänder" (VOX/Bantry Bay), "Morgen hör ich auf" (ZDF/Network Movie), "Tempel" (ZDFneo/Polyphon)

Beste Schauspielerin

Sonja Gerhardt für "Ku'damm 56" und "Jack the Ripper", Jutta Hoffmann für "Ein Teil von uns", Anna Maria Mühe für "Mitten in Deutschland: NSU - Heute ist nicht alle Tage: Die Täter" und "Familie!", Petra Schmidt-Schaller für "Ein gefährliches Angebot", "Das Dorf des Schweigens" und "Ein Mann unter Verdacht", Katharina Marie Schubert für "Wellness für Paare" und "Wer aufgibt ist tot"

Bester Schauspieler

Martin Brambach für "Der Fall Barschel" und "Wellness für Paare", Edin Hasanovic für "Auf kurze Distanz" und "Familie Braun", Ken Duken für "Tempel" und "Duell der Brüder", Wotan Wilke Möhring für "Winnetou", Lars Eidinger für "Familienfest" und "Terror - Ihr Urteil"

Beste Regie

Sherry Hormann für "Tödliche Geheimnisse", Philipp Kadelbach für "Auf kurze Distanz", Lars Kraume für "Terror - Ihr Urteil" und "Familienfest"

Bestes Buch

Annette Hess für "Ku'damm 56", Arne Nolting und Jan-Martin Scharf für "Club der roten Bänder", Holger Karsten Schmidt für "Auf kurze Distanz", "Das weiße Kaninchen" und "Jack the Ripper"

Beste Kamera

Frank Lamm für "Mitten in Deutschland: NSU - Heute ist nicht alle Tage: Die Täter", Sten Mende für "Winnetou", Christian Stangassinger für "Tempel"

Bester Schnitt

Benjamin Hembus für "Brief an mein Leben", Andreas Radtke für "Der Fall Barschel", Claudia Wolscht für "Die Zielfahnder - Flucht in die Karpaten"

Beste Musik

Manu Kurz und Alexander Maschke für "Morgen hör ich auf", Heiko Maile für "Winnetou", Sven Rossenbach und Florian van Volxem für "Das weiße Kaninchen"

Beste Ausstattung

Julian Augustin und Pierre Pfundt (Szenenbild) für "Duell der Brüder - Die Geschichte von Adidas und Puma", Matthias Müsse für "Winnetou", Maria Schicker (Kostüm) und Lars Lange (Szenenbild) für "Ku'damm 56"

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