Detlef Steves ist unter die Autoren gegangen
© Heyne Detlef Steves ist unter die Autoren gegangen

Detlef Steves "Die Spacken auf Facebook sind mir latte"

"Ich scheiß auf Winkel" heißt das Buch von Detlef Steves. Was er von "Let's Dance" und Geld hält, verrät er hier.

Wie kam Detlef Steves zu seiner VOX-Doku-Soap "Ab ins Beet"? Das erzählt der Reality-TV-Star, der auch durch die Shows "Ab in die Ruine" und "Die Superchefs" bekannt ist, in seinem Buch "Ich scheiß auf Winkel! Man kann auch arbeiten, ohne sich zu bewegen - Weises und Wahres aus Deffis Welt" (Heyne, 256 Seiten, 9,99 Euro). Darin berichtet er auch, was ihm das Format "Detlef muss reisen" alles abverlangt hat, wie es ihm bei "Let's Dance" und "Grill den Henssler" erging, und wo der Hobbygärtner, Hundenarr und glückliche Familienmensch eigentlich herkommt... Im Interview mit spot on news spricht er über seine Tanzerfahrungen und Facebook-Pöbler.

"Let's Dance" startet im März wieder. Sie scheinen immer noch mit Ihrer ehemaligen Tanzpartnerin Isabel Edvardsson mitzufiebern, wie auf Facebook zu sehen ist. Haben Sie noch Kontakt zu ihr?

Detlef Steves: Na klar, es hat sich eine richtige Freundschaft entwickelt.

In Ihrem Buch "Ich scheiß auf Winkel!" nimmt das Kapitel "Let's Dance" viel Raum ein. Was waren Ihre Highlights und was war für Sie das Nervenaufreibendste an der Show?

Steves: "Let's Dance" war eine tolle Zeit! Ich hätte nicht gedacht, dass mich diese Produktion so mitnimmt. Man konzentriert sich echt nur auf dieses Format und hat keine Zeit für was anderes. Mein Highlight der Sendung war, dass das Publikum so einen Spaß an mir hatte. Vor dem Auftritt war es immer am schlimmsten, so als hätte ich ne "Waschmaschine" im Bauch.

Wie haben Sie Sylvie Meis erlebt?

Steves: Sylvie war immer sehr nett zu mir, ich kann nichts Negatives über sie sagen. Die Pimmelberger, die immer was zu meckern haben, sollen es erst mal besser machen.

Wer ist Ihr Favorit dieses Jahr?

Steves: Ich habe keinen Favoriten, jeder kann gewinnen.

Was hat Ihnen in diesem Jahr am Dschungelcamp besonders gefallen?

Steves: Alles, außer diese ewige Diskutierlust einer gewissen Dame!

Gibt es etwas, das Sie vor der Kamera nicht tun würden?

Steves: Ich würde auf keinen Fall etwas drehen, wozu ich keine Lust zu habe. Diese Freiheit ist mir das wichtigste.

"Ich bin vielleicht der einzige Normalo, der im Fernsehen rumläuft", heißt es in Ihrem Buch. Wie gelingt Ihnen der Spagat zwischen dem TV-Star-Dasein einerseits und Ihrem Leben daheim?

Steves: Ich mach mir nichts aus meiner Bekanntheit, denn alles ist vergänglich im Leben.

Wie wichtig ist Ihre Frau dabei?

Steves: Sie ist in jeder Situation meines Lebens die wichtigste Stütze, die ich habe. Bin echt so froh, dass sie mein Mädchen ist!!

Bevor Sie zum Fernsehen gekommen sind, waren Sie Gastronom, was Sie zwischenzeitlich in die Schulden getrieben hat. Welche Bedeutung hat Geld heute für Sie?

Steves: Man sollte so viel haben, um relaxt leben zu können.

Sie erzählen in "Ich scheiß auf Winkel!", dass nach Ihrem TV-Erfolg einige Freundschaften in die Brüche gegangen sind und Sie auch auf Facebook gehässige Kommentare bekommen haben. Wie gehen Sie mit solchem Feedback um?

Steves: Mit den Freundschaften ist schon schade, nicht mit allen. Es ist halt aber so. Die Spacken auf Facebook sind mir latte. Es sind halt Menschen, die so ihre Bewunderung kundtun. Wenn mich jemand nicht interessiert, beschäftige ich mich auch nicht mit ihm.

Viel Spaß hatten Sie auch bei Ihren Auftritten bei "Grill den Henssler". Was sind Ihre drei Lieblings-TV-Formate und wen können Sie im Fernsehen gar nicht (mehr) sehen?

Steves: "Grill den Henssler", "Club der roten Bänder" und "Circus HalliGalli" mag ich sehr. Was ich nicht mag, kann ich nicht sagen, da ich es mir nicht anschaue...

Der Valentinstag steht an. Wie feiern Sie den mit Ihrer Frau in diesem Jahr?

Steves: Nichts, denn ich liebe meine Frau jeden Tag gaaaanz doll.