Gillian Anderson in "Crisis" als Millionärin Meg Fitch
© NBC Universal Media, LLC Gillian Anderson in "Crisis" als Millionärin Meg Fitch

crisis So wird die ProSieben-Serie

Schon wieder eine neue US-Serie im deutschen Free-TV: "Crisis" startet am Mittwoch um 23:10 Uhr auf ProSieben. Lohnt sich das Einschalten?

An Gillian Anderson, 47, kommt in diesen Wochen kaum einer vorbei: Aktuell ist die US-Schauspielerin wieder in ihrer Paraderolle als Dana Scully in den neuen Folgen von "Akte X" zu sehen. Mit "Crisis" (ab 9. März um 23:10 Uhr) startet nun eine weitere Serie mit Anderson auf ProSieben. Darin muss sie um das Leben ihrer Tochter bangen. Diese wird während eines Schulausflugs gemeinsam mit dem Sohn des US-Präsidenten und weiteren Kindern von Prominenten als Geisel genommen.

Die 13 Episoden umfassende US-Serie ist mit Anderson, Dermot Mulroney (52, "Die Hochzeit meines besten Freundes") und Rachael Taylor (31, "Transformers") hochkarätig besetzt und lief bereits 2014 zunächst erfolgreich auf dem US-Fernsehsender NBC. Trotz ordentlicher Einschaltquoten, die allerdings zum Staffel-Ende hin einbrachen, entschied sich NBC noch während der Ausstrahlung, keine weitere Staffel zu produzieren. Jetzt kommt die Serie erstmals ins deutsche Free-TV.

Der Inhalt:

Für Secret-Service-Agent Marcus Finley (Lance Gross) sollte sein erster Arbeitstag eigentlich Routine werden: Er eskortiert einen Bus, mit dem der Sohn des US-Präsidenten auf Schulausflug ist. Als Kriminelle den Bus überfallen, ist die gesamte Nation in Aufruhr: Neben dem Präsidentensohn waren weitere Kinder der einflussreichsten Menschen Amerikas an Bord.

Finley setzt gemeinsam mit FBI-Agentin Susie Dunn (Taylor) alle Hebel in Bewegung, um die Schüler zu finden. Dunn ist persönlich betroffen, auch ihre Nichte Amber (Halston Sage) ist unter den gekidnappten Jugendlichen. Leider versteht sich die Ermittlerin seit Langem nicht mehr mit Ambers Mutter, ihrer Schwester Meg Fitch (Anderson). Obwohl die taffe Meg - Chefin eines internationalen IT-Konzerns - die geforderten 20 Millionen Dollar Lösegeld bezahlt, scheint dies für die Drahtzieher nicht genug zu sein - sie verfolgen offenbar perfidere Pläne...

Lohnt sich das Einschalten?

"Crisis" ist eine weitere solide US-Serie, die mit viel Aufwand und ordentlich Budget im Kreuz produziert und umgesetzt wurde. Auch der Cast überzeugt in weiten Strecken der Serie. Doch die prominenten Namen der Darsteller reichen dann manchmal doch nicht aus: Der Plot ist durchgängig spannend erzählt und bietet immer wieder neue überraschende Wendungen, bleibt aber am Ende dann doch weit hinter den großen Erwartungen zurück. Aus der nicht gerade anspruchsvollen Geschichte einen spannenden Popcorn-Kinofilm zu machen, hätte wahrscheinlich gereicht. Dennoch: Fans von actionreichen US-Serien sollten einen Blick wagen.