Andy Borg

Der Stadl braucht keine Veränderung

Der "Musikantenstadl" soll umgekrempelt werden. Andy Borg findet die Veränderungen jedoch nicht nur unnötig, sondern auch schädlich.

Am Samstag moderiert Andy Borg (54, "Zärtliche Augen") zum letzten Mal den "Musikantenstadl" (27.6. um 20:15 Uhr im Ersten). Nach neun Jahren wird der Moderator durch , 42, und (37, "Du bist mein Held") ersetzt. , der sich lange für den Erhalt der Sendung eingesetzt hatte, traf der Rausschmiss sehr, wie er der Kölner Zeitung "Express" erzählte. "Ich dachte, es geht weiter oder der Stadl läuft aus. Aber diese Entscheidung hat mich kalt erwischt."

Der Ärger sei mittlerweile verraucht, doch betont: "Ich halte es nach wie vor für eine Fehlentscheidung. Sanfte Veränderungen sind okay, aber umkrempeln wollt ich den Stadl nie." Er sieht die radikale Veränderung als Gefahr: "Der Stadl als einzigartiges Format wird zerstört, wenn man zu viel daran herum bastelt."

Die Diskussion um eine Verjüngung des Stadl habe es schon lange gegeben. Bei jeder Vertragsverlängerung sei das Thema aufgekommen. "Da sind die nicht zu Potte gekommen. Das hat mich genervt. Da dachte ich mir: Jetzt sage ich was, und dann ist Schluss damit. Ich habe meinen Rauswurf möglicherweise ein bisschen provoziert", gibt zu. "Aber das würde ich heute genauso wieder machen, weil das meine Meinung ist."

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