Andrea Sawatzki

Ich mag keine Einschränkungen

Schauspielerin Andrea Sawatzki sieht rot, wenn man sie einengt

Andrea Sawatzki

(50) verwirklicht ein Vorhaben erst recht, wenn ihr jemand davon abrät.

Das Multitalent ist nicht nur als Schauspielerin ('Mein Bruder, sein Erbe und ich') bekannt, sondern rührt momentan auch die Werbetrommel für sein zweites Buch 'Tief durchatmen, die Familie kommt'. In einem Interview verreit die Süddeutsche, wann sie tief durchatmen muss beziehungsweise rot sieht: "Wenn man mich einengt. Wenn mir jemand sagt: 'Das kannst du nicht machen, das geht schief!' Dann mache ich es wahrscheinlich erst recht. Ich habe daraus natürlich auch schon manche Lehren gezogen …", erklärte sie gegenüber 'bild.de'.

Als Rothaarige sei sie aber nicht temperamentvoller als andere, das sei ihrer Meinung nach ein Irrglaube: "Ammenmärchen! Wir wurden ja auch früher verbrannt! Insofern haben wir vielleicht gerade unser viertes Leben."

Das Schreiben spielt im Leben von Sawatzki mittlerweile eine wichtige Rolle und ist eng mit ihrer Arbeit als Schauspielerin verbunden: "Ich genieße es außerordentlich, mich ab und zu in eine andere Welt hineinzubeamen und die Menschen, die mir dort begegnen, ein Stück weit zu begleiten. Dieser Vorgang hat für mich ziemlich viel mit der Arbeit als Schauspielerin zu tun. Auch da muss ich mich gut in eine Figur hineindenken können, um ihr Handeln zu verstehen. Für mich hängen diese Berufe, also das Schreiben und das Spielen, eng zusammen. Sie ergänzen sich praktisch und ich glaube, dass ich auch als Schauspielerin vom Schreiben profitieren kann", sinnierte sie jüngst im Interview mit 'spot on news'.

Das Thema Alzheimer - an der Krankheit litt auch ihr Vater - spielt in ihrem neuen Roman eine Rolle. Ihre Bücher sind zwar fiktiv, dennoch reflektiere sie in ihnen Probleme, die sie im Laufe ihres Lebens beschäftig haben: "Therapie ist ein zu großes Wort. Aber es tut sicher gut, sich mit Dingen, die einen zeitlebens beschäftigt haben, auseinanderzusetzen. Mit dieser Krankheit dieses Mal auf humorvolle Weise umzugehen, hat mir sehr gefallen. Das nimmt ihr den Schrecken und die Kraft. Und das ist sicher auch hilfreich für die Leser, die ähnliches im eigenen Bekannten- oder Familienkreis durchmachen", erklärte Andrea Sawatzki.

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