Können Alessandra Meyer-Wölden + Profitänzer Sergiu Luca die "Let's Dance"-Jury überzeugen?
© RTL / Stefan Gregorowius Können Alessandra Meyer-Wölden + Profitänzer Sergiu Luca die "Let's Dance"-Jury überzeugen?

alessandra meyer-wölden Davor hat sie am meisten Angst

Hat Alessandra Meyer-Wölden das Zeug zur Dancing Queen? Ab Freitag stellt sie bei "Let's Dance" ihre Tanzqualitäten unter Beweis.

Schon vor einigen Jahren sollte Alessandra Meyer-Wölden, 32, bei der RTL-Show "Let's Dance" (ab Freitag, 20:15 Uhr) über das Tanzparkett schweben. Doch dann wurde sie mit ihren Zwillingen schwanger. Nun wagt die dreifache Mutter und Ex-Frau von Comedian Oliver Pocher, 38, einen neuen Versuch. Wie sehr sie sich auf die Herausforderung freut und was ihr am meisten Angst macht, erklärt sie im Interview mit spot on news.

Warum haben Sie sich dazu entschlossen, bei "Let's Dance" mitzumachen?

Alessandra Meyer-Wölden: Ich bin seit der ersten Staffel ein großer Fan der Sendung. Ich wurde schon vor einigen Jahren gefragt, ob ich teilnehmen möchte. Ich hatte sogar schon zugesagt, doch dann wurde ich mit den Zwillingen schwanger. Ich bin froh, dass ich jetzt eine zweite Chance bekommen habe.

Würden Sie sich denn als gute Tänzerin bezeichnen?

Meyer-Wölden: Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie irgendetwas mit Tanzen zu tun gehabt. Tanzen war für mich immer so mädchenhaft. Ich habe eher die Sportarten verfolgt, die Jungs gemacht haben. In den vergangenen Jahren habe ich meine Leidenschaft für Zumba entdeckt, das ist meine einzige Verbindung zum Tanzen, wobei das natürlich eher Fitness-Tanz ist.

Wie ehrgeizig gehen Sie an die Show heran? Wäre alles andere als ein Sieg eine Enttäuschung für Sie?

Meyer-Wölden: Nein, überhaupt nicht. Jeder, der mich kennt, weiß das. Ich sehe das als Lebenserfahrung. Natürlich werde ich mein Bestes geben, und hoffen, dass mein Bestes reicht. Ich möchte auch, dass die Zuschauer sehen, dass ich mich bemühe. Aber letztendlich macht es für mich keinen großen Unterschied, ob ich jetzt irgendwann in der Mitte ausscheide oder Erste werde, solange es eine positive Erfahrung ist.

Als Erste rauszufliegen, muss aber nicht unbedingt sein...

Meyer-Wölden: Nein, bitte nicht! Das würde ich sehr schade finden, vor allem für meinen Tanzpartner. Er ist so bemüht und talentiert.

Was glauben Sie, wer Ihre größten Konkurrenten sind?

Meyer-Wölden: Ich sehe die anderen nicht als Konkurrenten. Keiner von ihnen ist Profitänzer und wir alle haben die gleiche Herausforderung vor uns. Ich sehe uns eher als Team, das sich gegenseitig unterstützt. Ich freue mich darauf, die anderen zu sehen, wie sie gearbeitet haben und wie sie tanzen. Ich wünsche allen nur das Beste.

Haben Sie Angst vor dem harten Urteil von Jury-Chef Joachim Llambi?

Meyer-Wölden: Angst ist vielleicht das falsche Wort. Ich habe Respekt vor ihm und seiner Kritik, die in den vergangenen Staffeln zu 99 Prozent immer berechtigt war. Ich versuche, die Kritik positiv aufzunehmen. Da kommt die Sportlerin in mir durch. Ich bin es von früher gewohnt, von Trainern kritisiert zu werden und an meinen Schwachpunkten zu arbeiten. Auch vor Motsi habe ich Respekt. Jorge lässt vielleicht mehr durchgehen. Aber alle drei sind Profis, die wissen, wovon sie reden. Tanzen ist nicht meine Welt, deshalb bin ich offen für Kritik und hoffe, dass ich mich über die Wochen verbessern kann.

Wie geht es nach "Let's Dance" für Sie weiter, sehen wir Sie dann öfter im Fernsehen?

Meyer-Wölden: Ich konzentriere mich jetzt erst mal auf "Let's Dance". Alles andere ergibt sich dann. Ich habe gelernt, nicht mehr zu planen. Jedes Mal, wenn ich es doch gemacht habe, wurde mir ein Strich durch die Rechnung gemacht. Außerdem fange ich immer erst dann an, zu überlegen, wenn mir jemand ein Angebot macht. Ich muss jetzt nicht unbedingt eine Sendung moderieren oder sowas. Wenn jemand Potenzial sieht, und mir etwas anbietet, dann kann man darüber reden. Mein Leben ist in Amerika und wenn sich beruflich was in Deutschland ergibt, dann sehr gerne, solange nicht in irgendeiner Weise meine Familie darunter leidet.

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