Spencer Pratt, heidi Montag
© Getty Images Spencer Pratt, heidi Montag

Spencer Pratt + Heidi Montag Geschieden, pleite, reuevoll

Heidi Montag und Spencer Pratt haben ihr schwer verdientes Realityshow-Vermögen verpulvert und sind pleite. Da mit der inszenierten Scheidung kein Geld zu verdienen war, müssen sie sich nun etwas Neues einfallen lassen

Heidi Montag und Spencer Pratt sind pleite und das, obwohl die ehemaligen Realityshow-Darsteller dafür bekannt sind, für Geld alles zu tun. In einem Interview mit dem amerikanischen "Life&Style"-Magazin berichten "Speidi" von Steuerschulden in Höhe von zwei Millionen Dollar (etwa 1,4 Millionen Euro). Die beiden sind mittlerweile aus der eigenen Luxusvilla ausgezogen und leben bei Pratts Eltern.

"Spencers Eltern gehen einmal die Woche für uns einkaufen. Das ist alles, was wir bekommen," klagt Heidi Montag. Pratt und sie gaben außerdem zu, ihre Scheidung nur der medialen Aufmerksamkeit wegen inszeniert zu haben. Ein TV-Sender hätte ihnen einen Realityshowvertrag dafür angeboten. Doch der Deal kam nie zustande. "Die Scheidung war echt, nur der Grund dafür war ein anderer als bei den meisten Menschen", erklärt Pratt. Es sei die einzige Möglichkeit gewesen, Heidi Montags Karriere in Gang zu halten. Die 24-Jährige hatte zuvor versucht, mit zahlreichen Schönheitsoperationen mehr Aufmerksamkeit zu bekommen.

Mittlerweile ist das wiedervereinte Paar einsichtig geworden: "Ich wünschte, ich hätte nicht so viel Geld für die Schönheitsoperationen verschwendet. Ich hab Tausende Dollar für die Eingriffe und die Nachbehandlung ausgegeben," sagt Montag. Beide hätten nicht mit der Absetzung ihrer "MTV"-Sendung "The Hills" gerechnet. Die Teilnahme daran soll ihnen ein Vermögen von rund 10 Millionen Dollar (etwa sieben Millionen Euro) eingebracht haben. "Im Nachhinein betrachtet hätten wir das ganze Geld nicht ausgeben dürfen. Es ist unsere eigene Schuld und wir fühlen uns wie Idioten", gibt Pratt zu.

Doch vielleicht ergibt sich bald eine neue Einahmequelle für die beiden: Eine Internetfirma hat ihnen nach dem Interview einen gut bezahlten Job in der Unterhaltungbranche angeboten. Der Haken: "Speidi" müsste dafür von Beverly Hills nach Costa Rica umsiedeln. Angeblich überlegt Spencer Pratt bereits, wie er es schaffen kann, legal eine Waffe mitzunehmen. Es sei ihm sonst zu gefährlich dort.

sst