Skispringer Thomas Diethart : Thomas Diethart
© Getty Images Thomas Diethart

Skispringer Thomas Diethart So geht es ihm nach dem Horror-Unfall

Zwei Tage nach seinem schweren Sturz beim Kontinentalcup in Brotterode hat sich der ehemalige Vierschanzentournee-Sieger Thomas Diethart aus dem Krankenhaus an seine Fans gewandt

Dieser furchtbare Sturz beim Kontinentalcup in Brotterode sorgte für einen Schockmoment bei dem österreichischen Skispringer Thomas Diethart, 24, und seinem Team: Bei seinem Sprung von der Schanze wird der junge Sportler von einer Windböe erfasst und stürzt 57 Meter in die Tiefe.

Schockierendes Krankenbett-Selfie

Wenige Tage nach seinem schweren Unfall hat sich der ehemalige Vierschanzentournee-Sieger nun aus dem Krankenhaus an seine Fans gewandt.

Auf Facebook postete der Österreicher ein Schock-Foto von seinen schlimmen Verletzungen: Total verbeult, mit blutigem und geschwollenem Gesicht zeigt sich der Sportler dennoch optimistisch. Mit einer Siegerfaust posiert er auf dem Foto - und beweist dabei Humor. "Ihr hättet den anderen Kerl sehen sollen", kommentiert er das Krankenbett-Selfie.

Skispringer Thomas Diethart : Thomas Diethart zeigt sich kämpferisch: Ich komme stärker zurück, schreibt er zu dem Foto aus dem Krankenhaus
© facebook.com/thomasdiethartThomas Diethart zeigt sich kämpferisch: Ich komme stärker zurück, schreibt er zu dem Foto aus dem Krankenhaus

Am Samstag war der 24-Jährige, kurz nachdem er von der Schanze in Brotterde abgehoben war, von einer starken Windböse erfasst, durch die Luft gewirbelt und knallte schließlich hart auf dem Boden auf. Dort blieb er bewusstlos liegen und wurde sofort mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen.

Glück im Unglück

Wie schlimm seine Verletzungen waren, zeigte sich kurze Zeit später auf der Intensivstation. Diagnose: Lungen- und Nierenquetschung, Gesichtsabschürfungen und eine Gehirnerschütterung.

"Das war ein Hardcore-Sturz, aber Dietel steckt das weg. Thomas hatte Glück im Unglück. Aber mittlerweile ist das Nervenkostüm bei solchen Stürzen natürlich angespannt", erklärte sein Trainer Andreas Mitter gegenüber der "Bild"-Zeitung. Denn das Team musste erst vor kurzem einen schweren Schicksalsschlag verkraften: Ein Kollege des Skispringers, Lukas Müller, ist seit einem Sturz im Januar querschnittsgelähmt.