Simon Monjack, Brittany Murphy
© WireImage.com Simon Monjack, Brittany Murphy

Simon Monjack + Brittany Murphy "Meine Welt wurde zerstört"

Nur einen Tag nach dem Tod von Brittany Murphy spricht Simon Monjack über den völlig unerwarteten Verlust seiner Ehefrau. Derweil werden die Ergebnisse der Autopsie weiter unter Verschluss gehalten

Keinen Tag nach dem völlig überraschenden Tod von Brittany Murphy hat ihr Ehemann Simon Monjack in einem Interview mit "Access Hollywood" die wohl schrecklichsten Stunden seines Lebens beschrieben:

"Meine Welt wurde gestern zerstört", so der Regisseur. "Ihre Mutter Sharon ging ins Badezimmer, weil sie dort schon so lange drin war. Ihre Mutter schrie nach mir und ich rannte. Dann rief ich die 911 an."

Bislang wird angenommen, dass Brittany Murphy am Sonntagmorgen (20. Dezember) unter der Dusche an einem Herzschlag starb - die Sanitäter konnten das Leben der 32-Jährigen nicht mehr retten. Dabei habe nichts darauf hingedeutet, dass es der Schauspielerin so schlecht ging: Es sei ein "normaler Tag" gewesen, meint Monjack, gibt aber auch zu, dass Brittany gesundheitlich angeschlagen und deshalb in ärztlicher Behandlung war: "Sie hatte eine Kehlkopfentzündung. Sie war am Ende dieses Jahres sehr erschöpft, sie hatte eine Reihe von Filmen gedreht."

Von einem möglichen Fremdverschulden am Tod seiner Frau will Simon Monjack indes nichts wissen: "Sie hatte Liebe gefunden. Wir hatten Liebe gefunden. Brittany hätte es nicht dorthin gebracht, wo Brittany war, wenn irgendjemand sie kontrolliert hätte ... Brittany war Brittany."

Eine Aussage, die der Vater und der Halbbruder der "Sin City"-Darstellerin wohl nicht so ohne weiteres unterschreiben würden - obwohl beide seit acht Jahren keinen Kontakt mehr zur Tochter beziehungsweise Schwester hatten.

Murphys Vater Angelo Bertolotti ist sich nicht sicher, ob Simon Monjack seiner Tochter wirklich gut getan hat: "Ich hatte gehofft, dass sie mit diesem Kerl glücklich werden würde, aber ich weiß wirklich nicht, ob er die richtige Person für sie war."

Und auch Jeff Bertolotti glaubt, dass der Tod seiner Halbschwester hätte verhindert werden können: "Ich sage nicht, dass es ihre Schuld ist, aber ich glaube, dass sie besser auf sie hätten aufpassen sollen. Man hätte sich um sie kümmern müssen. Wenn sie mit 32 Jahren stirbt, dann kann etwas nicht gestimmt haben."

Ob und was mit Brittany Murphy nicht gestimmt haben könnte, sollte eigentlich ihre Autopsie klären - doch ehe die neurologischen und toxikologischen Untersuchungen in fünf bis sechs Wochen abgeschlossen sind, bleiben die vorläufigen Ergebnisse zum Tod der Schauspielerin unter Verschluss.

gsc