Auf eine Pizza in den Aufzug: Shia LaBeouf vertreibt sich den Freitag auf ungewöhnliche Art + Weise
© Screenshot: Youtube Shia LaBeouf im Aufzug

Shia LaBeouf 24 Stunden lang im Aufzug

Einfach nach England reisen und eine Rede halten? Nicht mit Shia LaBeouf! Der Star hat in Oxford für 24 Stunden einen Aufzug okkupiert

Shia LaBeouf schaut seine eigenen Filme + ist sichtlich begeistert
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Aktuell kann man Shia LaBeouf dabei zusehen, wie er seine eigenen Filme guckt. Für ihn ist das noch eine der normaleren Aktionen.

Keine ruhige Aufzugfahrt für Studenten und Dozenten am Sprach-Institut EC in Oxford - denn in ihrem Lift hatte sich ein hartnäckiger Gast festgesetzt: Hollywood-Star Shia LaBeouf besetzte 24 Stunden lang den Aufzug. Bis Samstagmorgen 10 Uhr deutscher Zeit dauerte die schräge Aktion namens "#Elevate". Live verfolgen konnte man sie über einen Stream auf der Videoplattform Youtube.

Eigentlicher Anlass von LaBeoufs Britannien-Reise dürfte eine Rede im renommierten studentischen Debattierclub Oxford Union sein. Rund um den Auftritt am Freitagabend (19. Februar) wollte der Star nun aber eben mit seinen Performancekunst-Kompagnons Nastja Säde Rönkkö und Luke Turner mit dem Zufallspublikum im Lift plaudern - so, dass dessen "kollektive Stimmen" über den Stream einen "erweiterten, weitreichenden und egalitären" Abend im Redeclub ermöglichen, wie es im offiziellen Text zur Aktion heißt.

Pizzapause und Lauftalk im Stehen

In der Praxis wirkt die Idee durchaus ulkig. Nicht zuletzt, weil die Webkamera hinter der Aufzugtür angebracht ist und LaBeouf und seine Gesprächspartner meist nur zu hören und nicht zu sehen sind. Auch was das Publikum so mitbekommt, gibt Anlass zu schmunzeln. Diskussionen über Obst und Bestzeiten beim Langstreckenlauf gab es in den ersten zehn Stunden ebenso zu erleben, wie eine Pizzapause im Lift für LaBeouf, Rönkkö und Turner.

Shia LaBeouf hatte zuletzt immer wieder mit verrückten Aktionen für Aufsehen gesorgt - etwa mit einem Auftritt mit Papiertüte über dem Kopf bei der Berlinale 2014, oder mit dem Versuch all seine eigenen Filme nacheinander in einem New Yorker Kino anzusehen. Damit ist der Filmstar sicher einer der meistbeachteten Performancekünstler unserer Tage. Im Kino ist der 29-Jährige dafür zuletzt weniger präsent gewesen. 2014 und 2015 war mit "Herz aus Stahl" und "Man Down" jeweils nur ein einziger Film mit LaBeouf in die Kinos gekommen.