Shanna Moakler
© Getty Images Shanna Moakler

Shanna Moakler Botox-Bräute

Einmal Messer und Brautkleid bitte: Shanna Moakler moderiert eine neue Realityshow, in der angehende Bräute Schönheitsoperationen gewinnen können

In einer neuen US-amerikanischen Fernsehsendung treten zwölf Bräute gegeneinander an, um ihre Traumhochzeit samt vorangehender Schönheitsoperationen zu gewinnen. Der skurrile Wettbewerb nennt sich "Bridalplasty" (etwa "Plastikbraut") und wird von der ehemaligen Playboy- und Reality-TV-Darstellerin Shanna Moakler moderiert.

Diese sieht in der Sendung, die Frauen in der Annahme bestärkt, zur Hochzeit sprichwörtlich perfekt sein zu müssen, nichts Verwerfliches: "Ich fand manche der Frauen wunderschön aber Schönheitsoperationen sind eine persönliche Entscheidung. Ich bin jedoch im Schönheitsgeschäft tätig und um ehrlich zu sein, habe ich bei einigen der Frauen Dinge gesehen, die ich reparieren würde", erzählte Moakler dem Promi-Blog "PopEater.com".

Die Kandidatinnen haben für die Sendung gemeinsam mit einem Arzt eine Liste mit den jeweils gewünschten operativen Eingriffen erstellt. Die Gewinnerin bekommt die Operationen und ihre Hochzeit bezahlt und wird ihren Verlobten vor dem Altar mit dem neuen Aussehen überraschen. Dass die Eingriffe gelegentlich nicht gut ausgehen, scheint auch Moakler zu ahnen, schließlich hat sie sich selbst noch nie unter das Messer gelegt: "Ich hatte noch keine Operation. Ich lasse mir aber Botox spritzen, weil ich eine kleine Falte auf der Stirn habe, die mich stört. Mein Rezept für gutes Aussehen ist wenig Sonne, gesunde Ernährung, Sport, gutes Botox und alles in Maßen," meint die 35-Jährige.

Doch selbst in den an Schönheits-Operationen einiges gewöhnten USA stieß die Sendung auf Kritik. Der betreuende Arzt der Sendung, Dr. Terry Dubrow, versuchte im Gespräch mit "PopEater.com" die Kritiker von "Bridalplasty" zu beschwichtigen: "Es kommt sehr häufig vor, dass sich eine Braut etwa den Busen anheben lässt oder vor der Hochzeit ein Face-Lifting wünscht. Auch Schwiegermütter kommen häufig zu mir. (...) Wir machen in der Show also nichts, was nicht schon einmal gemacht worden wäre." In der Tat ist "Bridalplasty" die konsequente Weiterführung von bereits bekannten, erschreckenden Shows wie beispielsweise "The Swan". Gut nur, dass diese in Deutschland gefloppt sind, denn so ist eine deutsche Variante von "Bridalplasty" eher unwahrscheinlich.

sst