Sarah Michelle Gellar
© Getty Images Sarah Michelle Gellar

Sarah M. Gellar Heldin der Heiden

Sarah Michelle Gellar und ihre Erfolgsserie "Buffy" sollen Schuld daran sein, dass sich immer mehr junge Frauen von den traditionellen Kirchen abwenden

Dass sich in den letzten Jahrzehnten vor allem junge Menschen immer mehr von den traditionellen christlichen Kirchen distanzieren, ist nichts Neues. Die Gründe aber, die dafür genannt werden, wechseln häufig. Nun wurde eine britische Studie veröffentlicht, die sich eingehend damit beschäftigt, warum explizit auch immer mehr junge Frauen ihr Heil eher in heidnischen Bräuchen denn im Schoß von Mutter Kirche suchten. Überraschende Erklärung: die Fantasy-Serie "Buffy" und ihre Hauptdarstellerin Sarah Michelle Gellar seien schuld.

Sarah Michelle Gellar als Serienheldin "Buffy" im Jahr 1999
© Getty ImagesSarah Michelle Gellar als Serienheldin "Buffy" im Jahr 1999

Die US-Serie, die von 1997 bis 2003 produziert wurde, aber darüber hinaus bis heute wiederholt wird, dreht sich um die Vampirjägerin Buffy Summers, gespielt von Gellar, und ihren Abenteuern im Kampf gegen Vampire und andere Dämonen. Die Autorin der Studie, Dr. Kristin Aune, sagt dazu: "Weil sich die Serie so intensiv mit der weiblichen Selbstbestimmung auseinandersetzt, ist die heidnische Religion 'Wicca' so attraktiv für junge Frauen geworden. Kurz gesagt - Frauen verlassen dafür die Kirche."

Die Kirche von England hat sich zu der Studie mit den eher unorthodoxen Schlussfolgerungen noch nicht geäußert. Man darf davon ausgehen, dass sie dies verständlicherweise auch nicht weiter tun wird.

sgr