Sarah Ferguson
© WireImage.com Sarah Ferguson

Sarah Ferguson Türkei will ihre Auslieferung

Sarah Ferguson hat mit ihrer Doku über die Zustände in einem türkischen Kinderheim für Aufsehen gesorgt - und das hat jetzt Konsequenzen: Die türkische Regierung fordert Großbritannien auf, die Herzogin von York auszuliefern - im schlimmsten Fall droht ihr sogar Knast

Das könnte noch einige pikante diplomatische Verwicklungen geben: Sarah "Fergie" Ferguson, Herzogin von York und Exfrau des britischen Prinzen Andrew, hat Ärger mit der türkischen Regierung. Diese fordert die Auslieferung der 49-Jährigen, und die britische Regierung darf diese nicht einmal verweigern, weil zwischen den beiden Ländern ein Auslieferungsabkommen besteht. Der beliebten Herzogin droht in der Türkei jetzt sogar der Knast.

Der Grund für die Aufregung: Eine Dokumentation, die Fergie mit versteckter Kamera in einem staatlichen Kinderheim der Türkei gedreht hat. Mit Kopftuch und schwarzer Perücke und Tochter Eugenie im Schlepptau hatte die Herzogin heimlich das Innere des Heimes gefilmt.

Die Bilder schockten die ganze Welt: Behinderte Kinder, kahlgeschoren und an Stühle gefesselt, um die sich niemand mehr kümmert. Die türkische Regierung reagierte direkt nach der Austrahlung der Bilder im britischen TV im November 2008 und bezeichnete die Aufnahmen als "böswillige Kampagne gegen das Land".

Die "Daily Mail" berichtet jetzt, dass die Behörden in Ankara das britische Innenministerium um ein Gespräch mit Fergie gebeten haben, die Ex-Schwiegertochter der Queen könnte demnach sogar festgenommen werden. Wie genau der Vorwurf gegen Sarah Ferguson lautet ist nicht bekannt, das Justizministerium der Türkei wollte dazu kein Statement abgeben.

pfl