Sarah Ferguson
© Getty Images Sarah Ferguson

Sarah Ferguson Missstände aufgedeckt

Sarah Ferguson reiste undercover in die Türkei, um auf das Leid von Waisenkindern aufmerksam zu machen - die türkische Regierung ist "not amused"

Ob sie mit solchen Zuständen gerechnet hatte? Sarah Ferguson, Herzogin von York und engagierte Kinderbuchautorin, reiste im Rahmen eines TV-Projektes inkognito in die Türkei, um dort auf die Lebensbedingungen von Kindern in Waisenhäusern aufmerksam zu machen. Begleitet wurde sie von ihrer 18-jährigen Tochter Eugenie.

Getarnt mit schwarzer Perücke und grünem Kopftuch besuchte die 39-Jährige ein Haus mit über 700 größtenteils behinderten Kindern in der Nähe von Ankara - und filmte für die "ITV1 Tonight Show" die erschütternden Bedingungen in der staatlichen Einrichtung "Saray": Die vernachlässigten Kinder waren zum Teil an ihre Betten fixiert, die jüngeren wurden den ganzen Tag in ihren Gitterbettchen allein gelassen. "Das hat mich so wütend gemacht. Mir wurden die Augen geöffnet", kommentiert Fergie das Erlebte.

Verständlicherweise ist die türkische Regierung über derartige Enthüllungen wenig erfreut. Es heißt, die Herzogin und ihre Tochter wären unbefugt auf privates Gelände vorgedrungen, so die britische "Sun". Es wurde Beschwerde bei "Interpol" eingereicht.

"Es ist offensichtlich, dass Mrs. Sarah Ferguson schlechte Absichten verfolgt. Sie betreibt ganz offensichtlich eine Kampagne, um den Namen der Türkei zu beschmutzen", ereifert sich der türkische Sozialminister Nimet Cubukcu. Sarah Ferguson streitet dies ab - ihr Sprecher erklärte, die Herzogin von York habe keinerlei politische Motive gehabt, es sei ihr einzig und allein um das Wohlergehen der Kinder gegangen.

gsc