Sasha Baron Cohen
© Getty Images Sasha Baron Cohen

Sacha Baron Cohen Schluss mit lustig

Für seine Filmsatire "Brüno" interviewte Sacha Baron Cohen einen Palästinenser unter falschen Voraussetzungen. Der ist nun sauer und will ihn verklagen

"Brüno"-Fans erinnern sich sicherlich an die Szene: Im Nahen Osten trifft der schwule Modejournalist Brüno auf Ayman Abu Aita, den vermeintlichen Anführer einer Terrorzelle der Al-Aksa-Brigaden. Im Film wird Ayman Abu Aita von Sacha Baron Cohen als Top-Terrorist dargestellt. Jetzt kündigte der Araber gegenüber der US-Nachrichtenwebseite "WND" an, er werde den "grossen Lügner" verklagen, der "Geschichten erfunden hat".

Aita fühlt sich von Sacha Baron Cohen verschaukelt: Der behauptete einfach, sein Film würde der palästinensischen Sache dienen und schaffte es so, Aita zu einem Interview zu bewegen.

"Er sagte, er wäre ein deutscher Schauspieler, der Dokumentationen macht, die von jungen Menschen geschaut werden. Er wollte eine Geschichte machen, die junge Leute mobilisieren soll, uns zu helfen", so Aita weiter. Er habe nicht den Eindruck gehabt, Cohen würde das Interview "in schlechter Weise ausnutzen". Der Übeltäter hat sich bisher nicht zu seiner Schandtat geäußert. "Es war wirklich nicht einfach, einen passenden Terroristen zu finden, der sich auch noch interviewen ließ", sagte Sacha Baron Cohen lediglich in David Lettermans Talkshow.

jan