Ryan Reynolds
© Wireimage.com Ryan Reynolds

Ryan Reynolds Pein für Papa

Ryan Reynolds möchte seinen Vater stolz machen und den Marathon in New York mitlaufen - auch wenn er ein "läuferischer Witz" ist

Ryan Reynolds hat Großes vor: Der Schauspieler möchte am 2. November den New-York-Marathon mitlaufen. Zwar hat er dort vor Jahren als Zuschauer völlig erschöpfte Läufer mit blutenden Brustwarzen gesehen, und sich geschworen, niemals an diesem Martyrium teilzunehmen. Doch jetzt trainiert er jeden Morgen fleißig, um "irgendwie die Ziellinie zu erreichen", schreibt Ryan in einer Kolumne in der "Huffington Post".

Der frisch Angetraute von Scarlett Johansson hat einen bestimmten Grund für seine Ambitionen, die ihm umso schwerer fallen dürften, da er von sich selbst behauptet, ein "läuferischer Witz" zu sein: Ryan läuft zu Ehren seines Vaters, der seit 15 Jahren unter der Parkinson-Krankheit leidet. "Ich habe meinen Vater beobachtet, eine starke und stolze Person. Ein Mann, der erfolgreich vier Kinder großgezogen hat. Und nun büßt er langsam und auf grausame Weise seine Unabhängigkeit ein", erklärt der 31-Jährige.

Er möchte sich nun Tausenden anderer Männern und Frauen anschließen, um seine Solidarität denen gegenüber zu erklären, die "Tag für Tag psychischem Schmerz und körperlicher Demütigung ausgesetzt sind".

Auch Michael J. Fox, der seit Jahren unter der Krankheit leidet, hat einen tiefen Eindruck bei dem "Smokin' Aces"-Darsteller hinterlassen und gab letztendlich den Ausschlag, dass sich Ryan ein Herz gefasst und sich in die Anmeldelisten eingetragen hat.

Fans sind übrigens herzlich willkommen. Der Schauspieler freut sich, wenn er hinter der Ziellinie mit einem Lächeln, Defibrillator oder auch neuen Brustwarzen empfangen wird.

cqu