Russell Crowe Die perfekte Welle

Russell Crowe erkundet die australischen Küsten. Für seine erste Regiearbeit hat sich der Schauspieler eine Surfergang als Thema ausgesucht

Russell Crowe schwimmt wieder oben auf. Nach seinen Filmerfolgen als Darsteller in "Gladiator" oder "A Beautiful Mind" zieht es den australischen Schauspieler jetzt auf die andere Seite der Kamera - für eine Surfer-Dokumentation. "Bra Boys" lautet der Titel seines Debüts als Regisseur. Inhaltlich soll sich dabei alles um eine Untergrundbewegung in der australischen Surfgemeinde drehen - eine wahre Tatsache. Die Gang namens "Bra Boys" fand sich ehemals zusammen, um innerhalb der rauen Surferszene gewaltfrei surfen zu können.

Unter dem gleichen Titel erschien Mitte März bereits eine Dokumentation, der Russell Crowe als Erzähler seine Stimme lieh. Die Gebrüder Sunny, Jai und Profisurfer Koby Abberton, welche die Bewegung in Gang setzen, berichten darin über die gesellschaftlichen Kämpfe der Gang bei Sydney - eine Story, die Russell Crowe merklich beeindruckt haben muss. "Er glaubte in meine Geschichte. Er nahm wahr, dass da noch mehr zu erzählen war", so Sunny Abberton. Für Russells Blick auf die Surfergemeine soll allerdings "Collateral"-Verfasser Stuart Beattie das Drehbuch schreiben.