Peter Plate
© WireImage.com Peter Plate

Rosenstolz - Peter Plate Kampf um "Rosenstolz"

Viele Medien haben "Rosenstolz" schon tot geschrieben: nach abgesagten Konzerten und einem Burnout von Peter Plate glaubten die wenigsten noch an ein Comeback - jetzt aber hat sich der Sänger mit einem offenen Brief an die Fans gewandt

Es begann Anfang 2009, als alle Konzerte und Auftritte von "Rosenstolz" abgesagt wurden, weil Sänger Peter Plate unter einem Burnout litt. Im August veröffentlichte die "Bild"-Zeitung Fotos von Sängerin AnNa R., auf denen die 39-Jährige aufgedunsen und abwesend wirkte - Gerüchte über Alkoholprobleme machten die Runde, schließlich war vom endgültigen Aus der Band die Rede.

Jetzt redet Peter Plate Klartext. Auf der Homepage der Band schreibt er sich den Frust von der Seele: Mit den Worten "So, nun reicht' s auch mir - und ich möchte mich hier mal erklären" beginnt der Brief an die Fans. Darin bedankt sich Peter für die Unterstützung in den vergangenen Monaten, als viele die Band schon abgeschrieben hatten.

Auch sein Burnout-Syndrom spricht der 42-Jährige dabei an: "Anfangs dachte ich mir, alles wird sich sehr schnell beruhigen und mir wird es recht schnell besser gehen. Fehlanzeige. Es ist und war wie eine Wunde, die erst richtig aufplatzt, alles, was sich über die Jahre angestaut hat, kommt jetzt zum Vorschein".

Ganz am Ende spricht er über die Zukunft von "Rosenstolz" - dabei gibt er sich verhalten optimistisch: "AnNa und ich werden jetzt also erst einmal Pause machen, viel reden und dann irgendwann wieder anfangen miteinander Musik zu machen. Wenn wir das Gefühl haben: Die Musik und die Texte gefallen uns - dann wird es ein Album geben." Die "Rosenstolz"-Fans können sich also freuen - auch wenn die sowieso nie an ein Ende von Peter Plate und AnNa R. geglaubt haben.

pfl