Ronaldo
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Ronaldo Fatale Viererkette

Fußballgott Ronaldo könnte vom wackelnden Thron stürzen. Der dauerverletzte Stürmer ist in einen saftigen Prostitutionsskandal verwickelt. Mit von der Partie: drei Transvestiten

Ronaldo war einmal ein Fußballidol mit gottesgleichem Ruf. Dieser dürfte nun endgültig der Vergangenheit angehören. Der AC-Mailand-Stürmer ist dauerverletzt und nutzt die viele freie Zeit, um einen ordentlichen Skandal zu produzieren. Die Mitspieler im fröhlichen Reigen um Prostituition, Drogen und Erpressung: Ronaldo selbst und drei Transvestiten.

In der Nacht zum Montag soll sich Ronaldo in den Straßen von Rio de Janeiro auf die Suche nach käuflichem Sex gemacht haben. Geraten ist er dabei an Transvestiten. Einfach nur verguckt? Die drei Prostituierten beschuldigen den Fußballer, er habe sie nicht bezahlt und zum Kauf und Konsum illegaler Substanzen verführt. Ronaldo hingegen bestreitet jeglichen Drogenkontakt. Die Bezahlung habe er erst verweigert, nachdem sich ihm die optische Täuschung offenbarten. Nach eigener Aussage haben die Transvestiten versucht, ihn um 20.000 Euro zu erpressen. Die Nacht endete für alle Beteiligten auf dem Polizierevier. Hier räumte Ronaldo ein, unter "psychologischen Problemen" zu leiden.

Das Management des 31-jährigen Fußballstars gab inzwischen im brasilianischen Fernsehen zu, dass Ronaldo auf der Suche nach käuflichem Sex gewesen sei. "Er hat alles bestätigt, er wollte Spaß haben, aber es war kein Verbrechen, höchstens unmoralisch." Wo die Moral aufhört und das Verbrechen anfängt ist in diesem Fall noch nicht bekannt. Fest steht: Die Sonntagnacht in Rio hat Ronaldo bis auf weiteres ins moralische Abseits katapultiert.

mlu