Roman Polanski
© Getty Images Roman Polanski

Roman Polanski Vom Knast in die Klinik

Große Sorge um Roman Polanski: Der inhaftierte Regisseur wurde wegen gesundheitlicher Probleme ins Universitäts-Krankenhaus gebracht

Große Sorge um Roman Polanski: Der 76-jährige Regisseur wurde schon am Freitag vom Bezirksgefängnis Winterthur ins Universitäts-Krankenhaus in Zürich gebracht - das berichtet die Schweizer Zeitung "Blick". Dort musste sich Polanski dem Bericht zufolge sogar einer Operation unterziehen.

Roman Polanskis Anwalt Hervé Termime sagte dazu: "Polanski ist moralisch und körperlich erschöpft. Schon als ich ihn in der vergangenen Woche besuchte, hatte er ein kleines gesundheitliches Problem." Allerdings "kein besonders gravierendes", so Termime.

Offenbar ist Roman Polanski schon vorher im Zürcher Universitätsspital gewesen - um sich röntgen zu lassen. "Er war auf der Radiologie-Abteilung. Aber nicht unter seinem Namen, sondern unter Pseudonym", verriet ein Klinikmitarbeiter dem Schweizer "Blick".

Was genau dem Regisseur fehlt, ist nicht bekannt. Allerdings sagte sein Anwalt zu "RTL": "Sein Allgemeinzustand ist nicht mehr zufriedenstellend. Aber die Situation ist für alle Häftlinge nicht einfach, umso mehr für einen Mann im Alter von Polanski. Man muss sehr gut aufpassen."

Roman Polanski war am 26. September auf dem Zürcher Flughafen aufgrund eines US-Haftbefehls verhaftet worden, weil er 1977 ein damals 13-jähriges Mädchen sexuell mißbraucht haben soll. In den nächsten Tagen soll der Regisseur laut "Blick" wieder ins Bezirksgefängnis verlegt werden. Dort wartet Roman Polanski dann auf die drohende Auslieferung in die USA.

jwa