Roger Moore
© Getty Roger Moore

Roger Moore Bond im Kampf gegen die Pasteten

Der ehemalige "007" Roger Moore setzt sich für die Tierwelt ein. In Deutschland soll eine Delikatesse vom Markt verschwinden

Die größten Feinde von James Bond sind fiese Schurken und Ganoven - und neuerdings auch noch die Hersteller von Stopfleberpasteten: Laut Ex-"007" Roger Moore sei die Behandlung der Spendertiere unwürdig. Mehrmals täglich würden ihnen lange Rohre in den Hals gestoßen werden, um die Leber auf das Zehnfache ihrer Normalgröße anschwellen zu lassen. Laut Aussagen der Tierschutzorgansisation "Peta" will der 79-Jährige dem Handel in Deutschland nun endgültig einen Riegel vorschieben und hat bereits einen Brief an Horst Seehofer verfasst: "Ich denke, dass mit Ihrer Hilfe diese brutale und unvorstellbar grausame 'Delikatesse' bald verboten sein wird", so der einsatzfreudige Tierfreund. Schon jetzt ist die Produktion der Stopfleber in 16 Ländern der Erde untersagt - eigentlich auch in Deutschland. Dennoch gelten keine Verbote in Bezug auf Handel und Verkauf.

Der Appetit auf die Delikatesse sollte dem Bundesagrarminister aber schon vor einer Gesetzesänderung gründlich vergangen sein: Der Schauspieler hatte dem Schreiben nämlich ein selbst besprochenes Videoband beigelegt, das die qualvolle Zwangsernährung von Enten und Gänsen dokumentieren sollte.