Robert De Niro
© Getty Robert De Niro

Robert De Niro Bobby und sein Block

Robert De Niro und New York City gehören zusammen. Unzählige Immobilien in der Greenwich Street und Hudson Street sind bereits sein Eigentum. Seine neueste Errungenschaft öffnet die Pforten am 1. April

Nein, es ist kein Aprilscherz: Robert De Niro eröffnet sein neues Luxus-Hotel "The Greenwich Hotel" am ersten April 2008. Und erweitert damit sein Immobilien-Imperium im sogenannten TriBeCa-Viertel. Denn dort gehören ihm bereits sowohl zwei Promi-Restaurants als auch das "TriBeCa Film Institute" und das "TriBeCa Film Center". Neben der Greenwich Street ist auch die halbe Hudson Street inzwischen in seinen Händen. In New York spricht man deshalb schon von der "Bobby Row" - der Häuser-Reihe von Robert De Niro.

Der zweifache Oscargewinner ist nämlich nicht nur ein begnadeter Schauspieler, sondern auch ein gewiefter Geschäftsmann. Für den Bau des Luxus-Hotels handelte er im Jahr 2003 mit der Stadt einen Steuerzuschuss von 38,9 Millionen Dollar aus. Diese großzügige Finanzspritze wurde in New Yorker Kreisen nicht von allen gern gesehen. Die Kritik: Andere Klein-Unternehmer hätten das Geld viel mehr nötig. Nach den September-Terroranschlägen war der gebürtige New Yorker einer der Drahtzieher, wenn es um die Aufwertung des Viertels TriBeCa ging. Doch so manchem Bürger sind De Niros Machenschaften nicht mehr ganz geheuer. Vor allem sein neues Mega-Projekt am Hudson River sorgt derzeit für Diskussionen.

Wer auf tibetanische Seidenteppiche, marokkanische Fliessen und Böden aus sibirischen Eichendielen steht, ist in einem der 75 Zimmer oder der 13 Suiten von De Niros Luxus-Hotel bestens aufgehoben. Reservieren kann man schon ab jetzt online unter www.greenwichhotelny.com . Allerdings sollte der New-York-Urlauber dann einiges an Kleingeld bereit halten: Eine Nacht kostet nämlich von 750 Dollar an aufwärts. Wer sich das nicht leisten kann, kann immer noch einen Burger in Robert De Niros legendären "Tribeca Grill" essen gehen - ist ja nicht weit.