Rihanna
© Getty Images Rihanna

Rihanna Illegale Tätowierstunde

Tattoo-Fan Rihanna hat selbst zur Nadel gegriffen und den Tätowierer tätowiert. Allerdings ohne Genehmigung. Jetzt droht der Sängerin eine Strafe

Rihanna, selbst leidenschaftlicher Fan der permanenten Hautverzierung, war am Mittwoch (1. Juli) in Begleitung ihrer Entourage zu Besuch im New Yorker Tätowierstudio "East Side Ink". Dort traf sie sich mit ihrem Langzeit-Tätowierer namens BangBang - und griff selbst zur Nadel!

"Rihanna kam eigentlich nur vorbei, um Hallo zu sagen - es endete damit, dass sie BangBang tätowierte", erklärte Inhaberin Yadira laut "MTV News". Auf seinen ausdrücklichen Wunsch. Das Motiv? Ein "R" auf seinem Bein.

Einmal in Fahrt gekommen, war Rihanna kaum zu stoppen: Noch zwei weitere Menschen wurden von ihr "gestochen". Die Inhaberin weiter: "Josh Lord bekam ein 'R' mit einer '2' auf sein Bein und Patrick Conlon kriegte ein 'R3' auf seinen Arm. Rihanna hatte das vorher noch nie gemacht. Wir hatten richtig Spaß dabei, es war so witzig und süß."

Weniger witzig und süß dürften allerdings die Folgen von Rihannas Nadel-Fieber sein. Denn in New York darf man nur mit einer Genehmigung andere Menschen tätowieren. Die hat Rihanna leider nicht. Und deshalb droht ihr jetzt eine Strafe. Laut "tmz" könnten 300 Dollar für das erste, 500 Dollar für das zweite und 1000 Dollar für das dritte Tattoo fällig werden. Ein teures Vergnügen - auch wenn man bedenkt, dass ein Pop-Star wie Rihanna derlei Eskapaden wahrscheinlich aus der Portokasse zahlen dürfte ...

Das New Yorker Gesundheitsamt untersucht die Angelegenheit: "Nur lizensierte Tattoo-Künstler dürfen der Gesundheitsverordnung der Stadt gemäß tätowieren. Wir schicken jemanden, der den Vorfall prüft", hieß es im Anschluss.

Doch Rihanna ist nicht die einzige, die wegen der illegalen Tätowierungen mit Konsequenzen rechnen muss: Auch "East Side Ink" könnte deshalb bestraft werden.

jwa

Rihanna bei der Arbeit - das beweist ein Screenshot auf der Myspace-Seite von "BangBang"
© MyspaceRihanna bei der Arbeit - das beweist ein Screenshot der Myspace-Seite von "BangBang"