Rihanna "Ich wollte nicht, dass andere Mädchen wegen mir sterben"

Rihanna spricht bei "Good Morning America" erstmals über die Prügel-Attacke ihres Exfreundes Chris Brown und warum sie danach zuerst wieder zu ihm zurückkehrte

Für eine Frau, die vor wenigen Monaten von ihrem Freund verprügelt, gewürgt und gebissen wurde, wirkt Sängerin Rihanna für ihre 21 Jahre überraschend erwachsen und gefasst. Trotzdem hat sie Tränen in den Augen, als sie mit brüchiger Stimme von der Nacht zum 8. Februar 2009 erzählt - der Nacht, in der ihr Freund Chris Brown sie im Auto verprügelte. Dann fasst sie sich wieder und scheint wütend mit sich selbst zu sein, wütend weil sie nach der Attacke zu ihm zurückkehrte.

Das kommt für viele sicher überraschend, denn offiziell war nie bestätigt, dass Rihanna und Chris Brown nach den nächtlichen Schlägen wieder ein Paar wurden. Heute bereut die Sängerin ihre Rückkehr zu Brown: "Es ist mir schrecklich peinlich, aber er ist nunmal die Person, die ich geliebt habe. Ich habe ihn so bedingungslos geliebt, dass ich zu ihm zurück bin (...) Das ist normal, man fängt einfach an, sich selbst zu belügen", erklärt sie schonungslos ehrlich.

Das Interview muss unglaublich hart für Rihanna gewesen sein, immer wieder bricht ihre Stimme. Danach wurde offensichtlich geschnitten, wahrscheinlich weil sie das Gespräch unterbrechen musste. Trotzdem zieht die Sängerin das Gespräch durch, auch weil sie anderen Frauen helfen will: "Als mir klar wurde, dass meine egoistische Entscheidung, zu Chris zurückzukehren, dazu führen könnte, dass vielleicht ein junges Mädchen sterben muss, konnte mir das nicht egal sein. Ich wollte nicht verantwortlich dafür sein, diesen Mädchen zu sagen 'Geht zurück zu eurem gewalttätigen Partner'". Mittlerweile hat Rihanna ihr Leben nach dieser schrecklichen Zeit aber wieder im Griff und kann stolz auf sich sein, so ein mutiges Beispiel für andere Frauen zu sein.

pfl

Video