Rihanna und Chris Brown
© Getty Images Rihanna und Chris Brown

Rihanna + Chris Brown Zusammenarbeit der Anwälte?

Nicht nur, dass Rihanna und Chris Brown nach dem blutigen Streit wieder ein Paar sein sollen und sie nicht gegen ihn aussagen will - auch ihre Anwälte kooperieren offenbar

Chris Brown muss sich vor Gericht verantworten, weil er Rihanna verprügelt hat. Er wurde bei der ersten Anhörung offiziell wegen Körperverletzung und krimineller Drohungen angeklagt. Rihanna selbst war nicht da. Sie will nicht gegen Chris Brown aussagen und hat auch keinen Opferschutz beantragt. Mehr noch: Angeblich arbeiten die Anwälte der beiden zusammen.

Browns Anwalt Mark Geragos (vertrat u.a. Michael Jackson) stellte bei der Anhörung am 5. März einen Antrag auf Aufschub, dem das Gericht stattgab. Neuer Anhörungstermin ist der 6. April - dann muss sich Chris Brown zu den Vorfällen äußern. Sollte Chris Brown schuldig gesprochen werden, muss er laut "CNN" mit einer Mindeststrafe von vier Jahren auf Bewährung rechnen. Im schlimmsten Fall muss er für acht Monate ins Gefängnis. Die Richterin Kristi Lousteau sprach schon mal eine Warnung gegen den Musiker aus, niemanden "zu belästigen, bedrohen oder Gewalt anzuwenden".

Rihannas Anwalt Donald Etra erklärte vor Gericht: "Ich bin im Namen des Opfers Rihanna Robyn Fenty anwesend. Sie hat sich aus bekannten Gründen entschieden, heute nicht persönlich zu kommen. Sie wird alles tun, was das Gesetz von ihr verlangt."

Später soll Donald Etra dann dem angeklagten Chris Brown zugeraunt haben: "Ich denke, Rihanna würde das alles gern so schnell wie möglich hinter sich bringen. Davon profitiert jeder." Das berichtet die US-Fernsehsendung "Extra". Auch Browns Anwalt Mark Geragos mischte sich ein: "Das Beste, was in diesem Fall passieren kann, ist, dass Don Etra involviert wird."

Kooperation auf allen Ebenen? Das passt ins Bild. Denn nicht nur, dass Rihanna und Chris Brown nach dem blutigen Streit vor der Grammy-Verleihung inzwischen wieder ein Paar sein sollen - es halten sich auch hartnäckig Hochzeitsgerüchte. Aus Rihannas Lager heisst es dazu vage: "Wir können momentan nichts dazu sagen, aber wir werden euch benachrichtigen, sobald sich das ändert." Ein Dementi klingt anders ...

Rihannas Familie gefällt das alles gar nicht. "Er sollte ins Gefängnis", so ein Verwandter der Sängerin. Und Rihannas Vater Ronald Fenty sagt: "In dieser Situation kann es keine Gerechtigkeit geben. Er wird nie den Schmerz fühlen, den sie gefühlt hat."

Wie es mit Chris Brown und Rihanna weitergeht, wird spätestens die nächste Gerichtsverhandlung am 6. April zeigen.

jwa