Reinhard Mey

Sohn im Wachkoma

Schlimme Zeiten für Reinhard Mey: Der Sohn des Liedermachers liegt seit sechs Monaten im Wachkoma

Reinhard Mey

Reinhard Mey wird heute abend in der ARD-Talkshow von Reinhold Beckmann über die Tragödie sprechen, die bereits am 13. März über seine Familie hereingebrochen ist: Sein Sohn Maximilian fiel ins Koma.

Schicksalsschläge

Hart getroffen

7. September 2009: Schlimme Zeiten für Reinhard Mey. Der Sohn des Liedermachers liegt seit sechs Monaten im Wachkoma
9. Mai 2014: Erneut muss sich Hugh Jackman wegen einer Hautkrebserkrankung behalndeln lassen. Den ersten verdächtigen Hautfleck entdeckte Jackmans Frau Deborra-Lee Furness Ende 2013, woraufhin Hugh das potentiell gefährliche Gewächs sofort entfernen ließ.
5. Mai 2014: Julia Roberts auf einer Trauerfeier für ihre Halbschwester Nancy Motes. Sie war am 9. Februar an einer Überdosis gestorben. "Es ist einfach Herzeleid", sagte die Schasupielerin später dem Magazin "WSJ".
19. Dezember 2013: Jane Birkin hat den wohl schwersten Gang vor sich. Sie muss ihre Tochter Kate Barry zu Grabe tragen. Die Fotografin starb am 11. Dezember nach einem Sturz aus dem Fenster ihres Pariser Appartements. Sie wurde 46 Jahre alt. Die Todesursache ist nicht vollständig geklärt. Die Polizei schließt Suizid nicht aus.

65

Der 27-Jährige fiel "einfach um", wie Reinhard Mey es beschreibt: "Nach einem wunderbaren fröhlichen Abend mit seiner Freundin und deren Freunden hatte er sie ins Bett gebracht und ihr noch eine Wärmflasche gemacht – ein Kavalier alter Schule. Dann ist er auf den Balkon gegangen, um noch eine Zigarette zu rauchen, und ist dann umgefallen." Offenbar litt Maximilian unter einer Lungenentzündung, die Ärzte stellen drei unterschiedliche Keime fest. Der sonst immer so fröhliche Liedermacher beschreibt dieses Ereignis als etwas, das "die Familie in ihren Grundfesten erschüttert hat".

Seine Freundin verständigte den Notarzt, der musste reanimieren und intubieren, seitdem liegt Maximilian im Wachkoma.

Wie es mit ihrem Sohn weitergeht, wissen Reinhard und seine Frau Hella nicht. Eventuell wurde Maximilians Gehirn während der Minuten bis der Notarzt kam, nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt, es ist möglicherweise geschädigt: "Als er aus dem ersten Koma erwacht ist und das erste Mal nach drei Tagen die Augen aufmachte, da dachten wir, jetzt geht das so weiter: Morgen wird er sich vielleicht schon bewegen können. Es gibt Tage, an denen er hohes Fieber hat und eine Kontaktaufnahme nicht möglich ist. Und dann gibt es wieder Momente, wo wir inzwischen gelernt haben, an den Monitoren und Werten von Herzschlag, Sauerstoffsättigung des Blutes oder der Atemfrequenz zu merken: Da ist eine Reaktion", so der 66-Jährige gegenüber der "Bild"-Zeitung.

Heute abend will Reinhard Mey offen über den schweren Schicksalsschlag sprechen, um nicht länger "lügen zu müssen und sagen, dass es mir fabelhaft geht."

cqu

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