Rachel Weisz
© WireImage.com Rachel Weisz

Rachel Weisz Botox ist Doping

Rachel Weisz fordert Hollywoods Filmbosse auf, Schauspielerinnen mit Botox-Gesichtern keine Jobs mehr zu geben. Die Behandlung gehöre verboten

Schauspielerinnen brauchen Gesichtsmuskeln, die sich bewegen lassen, findet Rachel Weisz. Der Star aus Filmen wie "Der ewige Gärtner" und "Die Mumie" wird in wenigen Tagen, am 7. März, 40 Jahre alt. Doch Pläne, sich den Nervenlähmer Botox in die Gesichtsmuskulatur spritzen zu lassen, hat sie deswegen noch lange nicht. In der US-"Life & Style" rief Weisz ihre Kolleginnen in Hollywood jetzt dazu auf, diese kosmetische Korrektur nicht mehr vornehmen zu lassen und lieber zu ihrem Alter und ihren Falten zu stehen.

Rachel Weisz wagte einen Vergleich zu einem anderen Beruf: dem Leistungssport. "Botox sollte für Schauspieler verboten werden, so wie Steroide für Sportler tabu sind. Bei der Schauspielerei geht es doch vor allem um den Ausdruck im Gesicht!" Ein Botox-freies Leben erhöhe daher auch die Chancen auf Preise. Rachel Weisz gewann im Jahr 2005 einen Oscar für ihre Rolle in "Der ewige Gärtner" mit Ralph Fiennes. Allerdings: Der zweieinhalb Jahre ältere Botox-Fan Nicole Kidman erhielt 2003 ihren Oscar für "The Hours".

Die rund zehn Jahre älteren Botox-Ladys Meg Ryan (gewann zuletzt 1994 einen American Comedy Award für "Schlaflos in Seattle") und Melanie Griffith (gewann zuletzt 1998 einen Golden Globe für "Working Girl") sind jedenfalls keine Beispiele für ein Erfolgsrezept des Faltenkillers. Ob der Appell von Rachel Weisz in Hollywood fruchtet, wird man schon kommendes Wochenende beobachten können - die schnelle Botox-Behandlung vor dem Oscar-Teppichgang hat nämlich bisher auch viele Fans gehabt.

cfu