Rachael Leigh Cook
© WireImage.com Rachael Leigh Cook

Rachael Leigh Cook Verbrechen am Zuschauer

Rachael Leigh Cook hat sich zu den gängigen Retuschen an Starfotos geäußert und findet, die Bildmanipulation komme einem Verbrechen gleich

US-Schauspielerin Rachael Leigh Cook macht sich in Hollywood und Werbewelt unbeliebt. Bei einer Konferenz zum Thema Jugend und Medien in Washington, DC wetterte sie Anfang des Monats gegen retuschierte Fotos von Prominenten. "Nichts, was ihr seht, ist echt. Alles kann gemacht werden. Es ist Betrug und sollte ein Verbrechen sein. Ich bin so empört darüber", machte die 31-Jährige laut "FoxNews.com" ihrem Unmut Luft.

Leigh Cook, die selbst in Serien wie "Dawson's Creek" oder Filmen wie "Eine wie Keine" mitgespielt hat und die Hollywoodszene kennt, zeigte sich auch selbstkritisch: "Es bricht mir das Herz, Teil einer Industrie zu sein, die diese Bilder verbreitet und diese schrecklichen Schönheitsstandards definiert, die falsch sind." Sie sorge sich darum, wie diese manipulierten Bilder vor allem junge Mädchen beeinflussen: "Die Leute müssen wissen, dass es zum Beispiel spezielle Kameralinsen gibt, die Menschen sogar größer erscheinen lassen. Wenn ihr die Schauspieler auf der Straße seht, würdet ihr sie nicht erkennen. Es ist alles eine komplette Illusion und sollte eher als eine Art Kunst betrachtet werden, die nicht real ist."

Rachael Leigh Cook ist mit ihrer Empörung nicht allein: In Frankreich fordert die Politikerin Valérie Boyer bereits seit längerem, das mit "Photoshop" und anderen Grafikprogrammen bearbeitete Bilder als solche kenntlich gemacht werden sollen.

sst

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