Prinzessin Mette-Marit Leb wohl, Papa

Der Vater von Mette-Marit hat den Kampf gegen den Krebs verloren. Er starb vergangenen Mittwoch. Kurz vor seinem Tod sollen Vater und Tochter sich noch versöhnt haben

Prinzessin Mette-Marit von Norwegen trauert um ihren Vater. Sven Hoiby erlag am vergangenen Mittwoch im Alter von 70 Jahren. Wegen Lungenkrebs war er schon seit längerer Zeit in einem Krankenhaus seiner Heimatstadt Kristiansand behandelt worden. Trotz einer Operation im September 2006 konnte der starke Raucher nicht von seinen Zigaretten lassen. Der Zeitschrift "Se og Hør" sagte er schon im November, er habe jede Hoffnung aufgegeben.

Hoiby galt in der Familie als schwarzes Schaf. Nachdem er sich Mitte der Achtziger Jahre von Mettes Mutter scheiden ließ, sorgte er immer wieder für Negativschlagzeilen. Arme Mette: Er nutzte die Verbindung zu seiner Tochter als Mitglied der norwegischen Königsfamilie aus, um Paparazzi private Fotos von Mette in London zu ermöglichen. 2005 heiratete er die 30 Jahre jüngere Renate Barsgaard, die, als beide sich kennenlernten, noch als Stripperin arbeitete. Diese Ehe hielt nur drei Monate. Er selbst versuchte sich zu der Zeit als Sänger, trank gerne.

Obwohl Mette-Marit ihren Vater trotz allem nie von den offiziellen Familienfesten ausschloss, war die Beziehung sehr belastet. Dennoch eilte die Prinzessin schon bei seinem erneuten Klinikaufenthalt im November sofort ans Krankenbett, brachte seine Enkel mit. Seitdem besuchte sie ihn mehrfach. Und kurz vor dem Tod Hoibys sollen Vater und Tochter sich doch noch versöhnt haben.