Prinzessin Masako Sie kann wieder lachen

Die Psyche der an Depressionen leidenden japanischen Kronprinzessin Masako scheint sich weiter stabilisiert zu haben: In Tokio nahm sie erstmals wieder allein einen öffentlichen Termin wahr

Auf dieses Lächeln hat Japan lange gewartet: Kronprinzessin Masako, die seit Jahren schwere Depressionen hat und lange Zeit keine öffentlichen Termine wahrnehmen konnte, wirkte gelöst, als sie eine von Hausfrauen initiierte Haushaltswarenmesse in Tokio besuchte.

Anfang Dezember 2008 wagte sich die 45-Jährige erstmals wieder in die Öffentlichkeit - an der Seite ihres Ehemanns, dem Kronprinzen Naruhito, empfing sie den spanischen König Juan Carlos und Königin Sofia. Es war ihre erste offizielle Erscheinung seit fünf Jahren. "Mein Auftritt ist noch nicht der Beste, aber ich fühle mich allmählich in der Lage, schrittweise mehr Dinge zu tun", erklärte sie damals.

Inzwischen fühlt Masako sich offensichtlich so stabil, dass sie auch ohne die Unterstützung durch ihren Mann ihren repräsentativen Pflichten nachkommen kann. Kumiko Hashimoto (links) und Masayo Yamada (rechts), Vorsitzende der "Japan Women Inventors Association", freuten sich stellvertretend für das ganze Land über den bedeutsamen Besuch von Kronprinzessin Masako, die erfolgreich gegen ihre Depressionen ankämpft.

gsc