Kronprinzessin Masako
© Getty Images Kronprinzessin Masako

Prinzessin Masako Ende einer Depression

Aufschwung in Japan: Mit der seit Jahren an Depressionen leidenden Kronprinzessin Masako geht es gesundheitlich bergauf

Schon seit Jahren leidet die japanische Kronprinzessin Masako unter Depressionen und musste immer wieder öffentliche Auftritte absagen. Zu ihrem 45. Geburtstag am Dienstag, den 9. Dezember, erklärte sie nun, dass sie sich auf dem Weg der Besserung befinde und mehr in der Lage sei, ihren Verpflichtungen nachzukommen: "Mein Auftritt ist noch nicht der Beste, aber ich fühle mich allmählich in der Lage, schrittweise mehr Dinge zu tun", zitiert die Nachrichtenagentur "AP" die Kronprinzessin.

Vergangenen Monat hatte sich Kronprinzessin Masako beim Empfang für den spanischen König Juan Carlos und Königin Sofia an der Seite ihres Ehemannes, Kronprinz Naruhito, gezeigt. Es war ihr erster Auftritt bei einem öffentlichen Ereignis seit fünf Jahren. Die Ärzte des Kaiserpalastes bestätigten, dass Masako stetig Fortschritte mache. Gleichzeitig warnten sie jedoch, dass sie zwischendurch Pausen und Erholung bräuchte.

Masakos Verhalten wird in der japanischen Presse oft kritisiert. Denn obwohl sie offizielle Empfänge absagt, wird sie häufig bei Einkaufstouren und Aktivitäten an der Schule ihrer Tochter Aiko gesichtet.

jgl