Prinz William von England
© Getty Images Prinz William von England

Prinz William von England Stirnbieten in Neuseeland

Auf seiner ersten alleinigen Auslandsreise im Namen der Krone ist Prinz William von England in Neuseeland und Australien unterwegs. Bunte Kostüme, seltsame Schmusereien und kreischende Mädchen gehören da zum Programm

Es ist die erste offizielle Auslandsreise, die Prinz William alleine antreten darf. Sechs Tage lang ist der Zweite der englischen Thronfolge Down under unterwegs, besucht seit Samstag je drei Tage lang die Commonwealth-Staaten Neuseeland und Australien. Das Programm? Bunt!

Barbecues und Jachtausflüge, Wanderungen und Bäder in der Menge sind prinzliches Alltagsgeschäft. Doch ein bisschen Kultur gehört auch zum Job. Und so muss der Prinz sich auch den Krallen eines Kiwis, der Stirn-an-Stirn-Begrüßungsgeste der Maoris und - leicht hustend - dem Qualm eines traditionellen Hangi-Erdofens stellen. Nicht einmal der Zottelumhang bringt den lockeren Royal, der seinen Vater, Prinz Charles, schon oft in solchen jobspezifischen Kostümierungen sehen konnte, aus dem Konzept. Und die Horden kreischender Mädchen mit Plakaten, die ihm an jedem Ort der Welt ein bisschen Boyband-Flair verleihen, nimmt er inzwischen charmant lächelnd.

Kein Gekreische, sondern nur ein stolzes Lächeln und die vertraute Hand seiner Freundin Kate Middleton begleiteten Prinz William am Freitag vor seiner Abreise in Shropshire im heimischen England. Dort bekam er von seinem Vater schnell noch ein Fliegerabzeichen für seinen Helikopter-Kurs verliehen. Im Publikum und an seiner Seite bei diesem öffentlichen Auftritt: Kate. Und so beginnt das neue Jahr, wie das alte endete - mit dem Gerücht, dass dieses Jahr nun wirklich eine Verlobung von Prinz William und Kate Middleton ins Haus stehen muss.

cfu