Prinz William + Kate Middleton

Im Feiern jetzt schon königlich

Hofnarr, Aufpasser, Spaßkanone: Gala stellt die Partyclique rund um Prinz William & Kate Middleton vor - und sagt, wem das Paar wirklich vertrauen kann

Es gibt im Englischen

die Redewendung "work hard, play hard", zu Deutsch: Wer hart arbeitet, darf auch tüchtig feiern. Ein Motto, das sich Kate Middleton auf die Fahnen geschrieben hat, wie die Öffentlichkeit bei ihrem ersten Interview nach Bekanntgabe der Verlobung mit Prinz William erfuhr.

Prinz William + Kate Middleton

Die englische Lovestory

16. Februar 2017  Barbie und Ken war gestern, in Madrid kommen William und Catherine als Barbies in eine Ausstellung. Das romantische Hochzeitsoutfit stimmt fast bis ins letzte Detail. Einzig das Diadem erscheint bei Barbie-Kate anders als es in der Realität war.
12. Februar 2017  Glamouraftritt bei den BAFTAS, wo der Prinz und die Herzogin strahlend und gut gelaunt über den roten Teppich schreiten.
6. Februar 2017  "Mental Health", die mentale Gesundheit, ist ein Herzensthema von Prinz William und Herzogin Catherine, das sie gemeinsam nach London führt.
5. Februar 2017  Noch schreiten sie Kopf an Kopf aber später, beim Wettlaufen, hängt William seine Kate gnadenlos ab.

163

Viel Arbeit wartet bis zur Hochzeit am 29. April auf das Paar, wollen die 28-Jährigen doch am liebsten jedes Detail der Feier selbst bestimmen. Doch auch der Spaß soll nicht zu kurz kommen. Kate und William sind berüchtigt dafür, ausdauernd feiern zu können - eine willkommene Abwechslung angesichts des Hochzeitsstresses.

Der Zeremonienmeister: Nachtclub-Boss Guy Pelly organisiert die Feten der Prinzen.

Der Zeremonienmeister: Nachtclub-Boss Guy Pelly organisiert die Feten der Prinzen.

Ein erlesener Zirkel von Freunden begleitet das am meisten verfolgte und am besten geschützte Paar seit Jahren durchs Londoner Nachtleben. Einige kennt William seit seiner Kindheit, viele sind blaublütig oder zumindest wohlhabend. Was alle gemeinsam haben: Sie wissen, wie man sich amüsiert.

Unumstrittener Zeremonienmeister ist Guy Pelly, 28. Der Sohn des Besitzers zweier Toyota-Autowerkstätten aus Kent ist weder adelig, noch besuchte er die besten Schulen des Landes. Trotzdem gehört er seit vielen Jahren zum engsten Kreis um Prinz William. Die beiden lernten sich als Teenager beim Jagen in der Nähe von Highgrove kennen. 2002 sorgte der Lockenkopf mit dem Babyface zum ersten Mal für Schlagzeilen, weil er Prinz Harry angeblich Drogen angeboten hatte. Obwohl sich dieser Vorwurf als falsch erwies, soll die Queen bis heute nicht glücklich über den Umgang ihrer Enkel mit Pelly sein.

"Würde es Noten für Hedonismus geben, bekäme er eine Eins", wurde Guy Pelly einmal von seinem Vermieter bescheinigt. Genau wegen dieser Eigenschaft ist er für die Clique der Prinzen unverzichtbar. 2007 organisierte er zum Beispiel eine Abschiedsfeier für Prinz Harry im It-Club "Boujis", bevor dieser nach Afghanistan einberufen wurde. Seinem Ruf als "Hofnarr" wurde er gerecht, als er sich 2005 bei der legendären Geburtstagsparty von Williams Kumpel Harry Meade als Queen verkleidete und eine Rede hielt, bei der selbst die Prinzen kichern mussten. Weniger gelungen: Harrys Idee, zur selben Feier im Nazikostüm zu erscheinen.

Sein Talent zum Amüsieren machte Guy Pelly mittlerweile zum Beruf: Mit seinen guten Kontakten erwies er sich für den Club "Mahiki" als Glücksgriff und stieg schnell vom Manager zum Teilhaber auf. Später führte er den "Punchbowl" sowie Guy Ritchies "Whisky Mist" zum Erfolg, zwei absolute Top-Spots der britischen Hauptstadt.

Ob Skiferien oder Segeltörn, Kates Bruder James (l.) darf mit. Schwester Pippa Middleton hingegen ist Kates wichtigste Vertraute

Ob Skiferien oder Segeltörn, Kates Bruder James (l.) darf mit. Schwester Pippa Middleton hingegen ist Kates wichtigste Vertraute

Überall werden William, Kate und ihre Clique bevorzugt behandelt. Eigene Sicherheitsleute schirmen den VIP-Bereich ab. Fotografieren ist strengstens verboten, besonders wenn Prinz William, der als leidenschaftlicher, aber unbegabter Tänzer gilt, die Tanzfläche stürmt - vorzugsweise zu Achtzigerjahrehits, HipHop oder Songs von Bon Jovi, AC/DC, Rihanna, Nickelback oder den BodyRockers. Praktisch: Die Rechnung für Cocktails, Champagner und Bier - nicht selten im fünfstelligen Bereich - übernimmt meist der Wirt.

Als Spaß-Garanten der Clique gelten Sam, 25, und Holly Branson, 28. Die Kinder von "Virgin"-Gründer und Multimilliardär Richard Branson fanden über Williams Cousinen Eugenie, 20, und Beatrice, 22, ihren Weg in die Clique. Was ihnen an blauem Blut fehlt, machen sie durch Großzügigkeit wett, weshalb sie vor allem zu Charity-Partys eingeladen werden. Feiern für einen guten Zweck - diese Art, Arbeit und Vergnügen zu kombinieren, hat auch Kate für sich entdeckt. So lud sie schon 2008 ausgewählte Freunde zur Benefiz-Rollerdisco und zum Boodles-Boxing-Ball ein.

Die Spaßgaranten: Die Geschwister Sam und Holly Branson zählen zum schillernden Geldadel Englands.

Die Spaßgaranten: Die Geschwister Sam und Holly Branson zählen zum schillernden Geldadel Englands.

Am Ende einer durchfeierten Nacht sah man William und Kate in der Vergangenheit auch mal aus einem Club schwanken - in Zukunft werden die Exzesse wohl ein wenig milder ausfallen. William muss für seinen Job als Rettungshubschrauberpilot in Wales einen klaren Kopf bewahren, von Kate wird erwartet, immer mehr soziales Engagement zu zeigen. Sie weiß: Das Volk wird genau beobachten, ob ihr Verhalten dem einer künftigen Königin würdig ist.

Auf die Loyalität der Clique ist dabei hundertprozentig Verlass, nie würde man intime Dinge ausplaudern. Thomas van Straubenzee, 28, sieht sich - allen Bodyguards zum Trotz - als wichtigster Beschützer des Prinzen. Wie blind William seinem Jugendfreund vertraut, wurde 2007 deutlich, als William und Kate für ein paar Monate getrennt waren und der Prinz Thomas bat, Kate bei ihren Single-Ausflügen ins Londoner Nachtleben zu begleiten. Ebenfalls stets an Kates Seite: ihre Schwester Pippa, 25. Sie gilt als engste Vertraute und zählt mittlerweile selbst schon zu den beliebtesten Gästen der Londoner Society.

Auch Guy Pelly gilt in England als Prominenter. Bei Facebook richteten Fans die Seite "Pelly for Prime Minister" ein. Anfragen von TV-Sendern, bei der Casting-Show "Let's Dance" oder der britischen Version von "Ich bin ein Star, holt mich hier raus" teilzunehmen, lehnte der Barbetreiber jedoch dankend ab. Die Schattenseiten des unfreiwilligen Ruhms: 2007 wurde Pelly bitter reingelegt. Zwei als Scheichs getarnte Männer hatten den Clubmanager und seine Freundin Susanna Warren, 21, unter dem Vorwand nach Las Vegas gelockt, mit den beiden Geschäfte machen zu wollen. Als sie jedoch begannen, Pelly nach seiner Meinung zu den Royals zu befragen, wurde er misstrauisch. Tatsächlich hatte er es mit Reportern der englischen Boulevardzeitung "News of the World" zu tun, die gehofft hatten, Williams Freund intime Details entlocken zu können.

Diese Woche eröffnet Londons "König der Nacht", wie Pelly kürzlich von der Zeitschrift "Tatler" tituliert wurde, das "Public", einen neuen Laden im schickem Ausgehviertel Chelsea. Es würde niemanden wundern, wenn Prinz Harry, der Williams Junggesellenabend organisiert, den VIP-Bereich bereits für Anfang April reserviert hat.

Star-News der Woche

Gala entdecken