Prinz Harry
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Prinz Harry Spendenaffäre

Gute und weniger gute Nachrichten von Prinz Harry: Mit seiner Chelsy ist offensichtlich wieder alles in Ordnung - mit seiner Spendenorganisation dafür leider nicht

Ganz schön viel Medienrummel an einem Wochenende, Prinz Harry. Erfreulich fing es an: Englische Medien berichteten über eine mögliche Verlobung zwischen dem 23-Jährigen und seiner südafrikanischen Freundin Chelsy Davy. Das Paar hat sich in Afrika mit den Eltern der 22-Jährigen getroffen. Beim zweiten Mal frühstückte Prinz Harry allein mit Charles und Beverley Davy und war angeblich in angeregte Konversationen vertieft. Nun wird gemutmaßt, dass Prinz Harry um die Hand der hübschen Blondine angehalten habe. Vom palast bestätigt ist das natürlich nicht.

Wenn dem aber so sein sollte, kann Chelsy ihrem Liebsten auch gleich zur Seite stehen. Prinz Harry wird nämlich vorgeworfen, bei seiner Hilfsorganisation "Sentebale" ("Vergiss mich nicht") nicht gut Haus zu halten. Mittlerweile soll die im April 2006 gegründete Organisation, die sich für Aids-Waisen in Lesotho (Südafrika) einsetzt, durch Spenden rund 1,46 Millionen Euro eingenommen haben. Tatsächlich bei den Kindern angekommen sind allerdings nur 106.801 Euro. Große Summen sollen stattdessen in Dinge wie das Jahresgehalt des Chefs (127.144 Euro), die Internetseite (109.344 Euro) und Büroausstattung (33.000 Euro) geflossen sein.

Prinz Harry soll "aufgebracht" ob dieser Ausgaben sein - obwohl die ihm doch eigentlich bekannt sein sollten: "Prinz Harry nimmt diese Aufgabe sehr ernst. Alle Entscheidungen werden von ihm abgesegnet," sagte Pressesprecher Paddy Harvison nämlich früher schon über die Arbeit der Prinzenstiftung. Jetzt will "Sentebale" bis August 286.000 Euro direkt in Hilfsprojekte fließen lassen.

cqu