Prinz Charles
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Prinz Charles Vom Fuchs beraubt

Das Landgut von Prinz Charles hat rund ein Viertel seines Hühnerbestandes an Füchse verloren. Die Eier der 40 Hühner waren für den örtlichen Laden bestimmt

Eine Anzahl an Fuchsattacken soll in den vergangenen Wochen den Hühnerbestand von Prinz Charles auf seinem Gut Highgrove arg dezimiert haben. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa) und stützt sich auf eine Mitteilung vom Büro des Prinzen in London. Am Landsitz des britischen Thronfolgers in der Grafschaft Gloucestershire wird Biolandwirtschaft betrieben. Normalerweise leben hier rund 170 Hühner im Obstgarten, geschützt durch einen 1,20 Meter hohen elektrischen Zaun. Den konnten die Füchse aber offenbar durch Springen überwinden. Rund 40 Hühner schnappten sich die tierischen Räuber, und das sogar am hellichten Tag.

Die Eier der prinzlichen Hühner werden im Laden des Ortes verkauft - nun herrscht erst einmal Eierknappheit. Es soll allerdings keine Henne aus der persönlichen Auswahl des Prinzen für sein Frühstücksei von der Attacke betroffen sein.

Zeit für ein gemütliches Frühstück auf seinem Landsitz hätte der Prince of Wales derzeit, bevor er am 6. September zu einer fünftägigen Bahntour durch Großbritannien aufbricht: mit einem Zug, der mit Biodiesel fährt, und der Mission, die landesweit besten Projekte zu Ökologie und Nachhaltigkeit zu besuchen und in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken.

cfu